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rente für die pflege von angehörigen

die deutschen werden immer älter. viele wollen ihre mutter oder ihren vater selbst pflegen. um diese bereitschaft zu fördern und um den hohen einsatz dieser menschen zu honorierenwerden den pflegenden rentenerhöhende beitragszeiten in der gesetzlichen rentenversicherung angerechnet. oftmals sind die pflegepersonen nicht mehr in der lage ihren beruf auszuüben, da die pflege von angehörigen ihre gesamte zeit beansprucht.

um rentenerhöhende beitragszeiten angerechnet zu bekommen, darf die pflege nicht erwerbsmäig ausgeübt werden. die pflege muss mindestens 14 stunden wöchentlich in der häuslichen umgebung erfolgen. ein verwandschaftliche verhältnis zur pflegeperson ist nicht zwingend erforderlich. voraussetzung ist allerdings, dass der pflegebedürftige anspruch auf leistungen aus der sozialen oder privaten pflegeversicherung hat.

der pflegende erwirbt dann pflichtbeitragszeiten, bezahlt selber aber keine beiträge. diese werden durch die pflegekasse oder den privaten versicherungsnehmer voll getragen. die entrichteten beträge sind später das einkommen, welches zur rentenberechnung herangezogen wird. die beitragshöhe richtet sich nach der pflegestufe (diesen stellt der medizinische dienst der krankenversicherung fest) und dem sich daraus ergebenden zeitlichem umfang notwendiger pflegetätigkeit.

ein kleines beispiel:

wurde bei dem zu pflegenden pflegestufe ii mit mindestens 21 stunden pflege pro woche festgestellt, so wird die pflegeperson so gestellt, als ob sie circa 13.000 euro im jahr verdient hätte.

neben der pflege ist es auch möglich, einer beruflichen tätigkeit nachzugehen. allerdings darf diese eine wochenarbeitszeit von 30 stunden nicht überschreiten.

die versicherungspflicht beginnt übrigens schon mit dem tag der antragstellung bei der pflegekasse. deshalb ist es wichtig, rechtzeitig den antrag auf gewährung von pflegeleistungen zu stellen.

haben sie noch fragen? unser familienservice helfen gern weiter.

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