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Rente und gut versorgt?

Rente - Geldscheine (c) Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

Alterssicherungsbericht und Rentenversicherungsbericht sind gerade vom Bundeskabinett beschlossen worden und so schlecht sieht es im Bundesgebiet wohl gar nicht aus mit Alter und Rente. Die drohenden Altersarmut betrifft die heutige Generation der RentnerInnen nur zu einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung.

Sicherlich ist die Bedrohung zukünftig stärker vorhanden, da es ja auch mehr Geringverdiener geben wird und deutlich kürzer zusammenhängende Beschäftigungszeiten – jedoch sorgt gerade in Punkto Altersversorge das neue Pflegeneuausrichtungsgesetz ab 4.1.2013 für mehr private Vorsorgemöglichkeiten. Bei den heutigen SeniorInnen sind eher Überschuldungen ein Problem , was die Existenz gefährden kann, so dass externe Hilfen und soziale Sicherung erforderlich werden können.

Die Rente und die deutsche Rentenversicherung

In der Rentenversicherung sind gut 52,2 Millionen Menschen aktiv und passiv versichert. Davon beziehen 20,5 Millionen Renten und davon wiederrum sind 17,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner, die 65 Jahre und älter sind. Die Höhe der Rente liegt bei Ehepaaren im Durchschnitt bei 2.215 Euro und Alleinstehende haben 1.375 Euro monatliches Haushaltseinkommen. Zusätzliche Einkommen neben einer Rente beziehen 57 Prozent der Ehepaare und 45 Prozent der Alleinstehenden. So haben Ehepaare monatlich durchschnittliche Netto-Gesamteinkommen aus Alterssicherungsleistungen und zusätzlichen Einkommen in Höhe von 2.433 Euro zur Verfügung. Für alleinstehende Frauen ergeben sich 1.292 Euro, für alleinstehende Männer 1.560 Euro.

Wer kann, muss und soll natürlich zusätzlich vorsorgen. Da es bereits hinreichend Berichte über drohende Altersarmut und hohe Pflegebedürftigkeit gibt, ist das sicher auch der Wunsch jedes Einzelnen, wenn er denn kann. Das Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung wird auf jeden Fall sinken. Neben der gesetzlichen Rente sollte für Angestellte eine gute Vorsorge noch mit der privaten und der betrieblichen Vorsorge ergänzt werden. Bei Selbstständigen sieht die Sache dagegen anders aus. Sie müssen zwingend privat ausreichend vorsorgen, um eine Rente zu beziehen und der Grundsicherung im Alter zu entgehen.

Vom Staat gibt es…?

Seit ungefähr 10 Jahren gibt es steuerliche Anreize für die private Vorsorge. Allein bei der Riesterrente sind mittlerweile rund 15,6 Millionen Verträge geschlossen. Gut 60 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben aktive Anwartschaften auf eine betriebliche Altersversorgung (19,6 Millionen). Allerdings haben noch rund 40 Prozent der Geringverdiener nicht für das Alter vorgesorgt. Ab dem 4.1.2013 könnte sich das ändern. Im Rahmen des Pflegeneuausrichtungsgesetz wird auch eine Förderung von 60 Euro pro Jahr für Versicherungstarife zur zusätzlichen Pflegeversicherung angeboten.

Welche Gefahren lauern in der Zukunft?

Die Demografie, so die Befürchtung der Bundesregierung, kann Altersarmut befördern. Dazu kommen veränderte wirtschaftliche Strukturen. Noch in dieser Legislaturperiode werden konkrete Verbesserungen für eine steuerfinanzierte Lebensleistungsrente auf den Weg gebracht. Dafür soll die Bewertung der Beitragszeiten für Frauen mit Kindern, Erwerbsgeminderte und Menschen mit geringen Einkommen verbessert werden. Die Grenze der Höherbewertung wird dabei knapp oberhalb der Grundsicherung liegen. Damit sollen Menschen, die ein Leben lang, mindestens jedoch 40 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und privat vorgesorgt, auf jeden Fall so Rente beziehen, dass sie keine Grundsicherung benötigen werden.

Darüber hinaus wird die Bundesregierung finanziell prüfen, Müttern mit mehreren, vor 1992 geborenen Kindern, zusätzliche Entgeltpunkte für die spätere Rente zu ermöglichen. Über die Umsetzung wird derzeit in der Bundesregierung beraten. (Quelle: bundesregierung.de)

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