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Schlafprobleme: Den Nachwuchs bloß nicht weinen lassen

Doppelbett (c) familienfreund.de

(mpt-185). Dunkle Ringe unter den Augen – das ist oftmals das „Markenzeichen“ frischgebackener Eltern. Die Schlafprobleme der Kleinen gehören zudem zu den unerschöpflichen Themen, wenn sich Mütter oder Väter mit anderen Eltern austauschen. Den Königsweg zu einer schnellen und unkomplizierten Nachtruhe hat aber kaum jemand parat. Einigkeit unter den Bundesbürgern herrscht allerdings darüber, dass man Babys auf keinen Fall schreien lassen sollte, um möglichst schnell Ruhe zu bekommen.

Nur fünf Prozent der von TNS Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen Befragten befürworten diese Methode. 37 Prozent plädieren dagegen dafür, dass sich die Eltern mit dem schreienden Kind schlafen legen und es auf diese Weise beruhigen sollten. Nach Ansicht von 27 Prozent der Befragten ist ein Schlaftraining ratsam, wenn das Kind regelmäßig nicht einschlafen will. Und 23 Prozent der Befragten würden das schreiende Kind auf dem Arm herumtragen, bis es sich beruhigt hat.

Schlafstörungen sind nichts Ungewöhnliches

„Schlafstörungen gehören in gewissem Ausmaß zur kindlichen Entwicklung dazu“, betont Dr. med. Falko Panzer, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Mannheim. Teilweise werde die Lage sogar verschlimmert, wenn Eltern um jeden Preis das Schlafverhalten der Kinder ändern wollten: „Die Unregelmäßigkeiten beim Schlafen sollte man als Teil der Entwicklung des Babys am besten einfach aushalten.“ Der Tag-Nacht-Rhythmus, so Dr. Panzer, beginne sich erst im Alter von vier bis sechs Monaten langsam zu entwickeln und sei bei den meisten Kindern dann im Alter von einem Jahr ausgeprägt. Als Hauptursachen für Schlafstörungen bei Babys nennt Dr. Panzer auch typische Beschwerden wie das Zahnen, die Drei-Monats-Kolik oder einen grippalen Infekt. „Auch wenn Babys nachts oft gestillt werden, verbinden sie die Nacht weniger mit dem Schlafen als mit der Nahrungsaufnahme, auch das kann zu Schlafstörungen führen.“

Expertentipps gegen Schlafstörungen bei Kleinkindern

Dr. Falko Panzer rät Eltern dazu, Kleinkinder beim Schlafen in Ruhe zu lassen, also generell weniger zu kontrollieren und damit den Schlaf nicht zu stören: „Kinder unterbrechen ihren Schlaf umso häufiger, je öfter die besorgten Eltern nachschauen kommen, ob auch alles in Ordnung ist.“ Zudem sollten die Sprösslinge frühzeitig vom elterlichen Bett entwöhnt werden. „Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder, die lange im selben Zimmer oder sogar im selben Bett wie die Eltern schlafen, größere Ein- und Durchschlafprobleme haben als Kinder, die im eigenen Zimmer nächtigen“, erläutert Dr. Panzer. Bei hartnäckigen Schlafproblemen bieten einige Kliniken und Schlafambulanzen bereits spezielle Trainingsprogramme an. Umstritten sind die Programme, weil der Erfolg mit einer gewissen Härte erkauft wird. Dr. Falko Panzer: „Ich halte nichts von Trainingsmethoden, bei denen Tränen fließen. Wenn Eltern auf ein Schlaftraining setzen, sollte dies in einer behutsamen Umgewöhnung an einen anderen Schlafrhythmus bestehen.“

Schlaflose Nächte könnte frischgebackenen Eltern im Übrigen aber auch ein unzureichender Versicherungsschutz bescheren. Deshalb sollte nach der Geburt des ersten Kindes unbedingt ein Update der Policen für die junge Familie vorgenommen werden – denn die Verantwortung der Eltern ist schlagartig gestiegen. Der Hauptverdiener beispielsweise sollte spätestens jetzt eine Risikolebensversicherung abschließen. „Wer bereits einen solchen Vertrag hat, kann nach der Geburt möglicherweise ohne erneute Gesundheitsprüfung die Versicherungssumme erhöhen“, erläutert Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen. Ein Risiko, das in Deutschland chronisch unterschätzt wird, ist die Gefahr der Berufsunfähigkeit. Auch dagegen kann sich der Hauptverdiener einer Familie spätestens nach der Geburt eines Kindes mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung schützen.

Mehr Informationen gibt es unter https://ergodirekt.de/de.html im Internet.

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