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Schluss mit dem Gesetze brechen – Betreuungsschlüssel endlich einhalten

Wasserwaage (c) didgeman / pixabay.de

„Forderungen nach einer Senkung des gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsschlüssels sind nur Nebelbomben“, so ein Sprecher der familienfreund KG. Das Unternehmen, welches sich im Rahmen seiner Tätigkeit als Vereinbarer von Beruf und Familie unter anderem um die Ganztagsbetreuung von Kindern kümmert, wird von immer mehr jungen Eltern mit unfassbaren Zuständen in den mitteldeutschen Krippen und Kindergärten konfrontiert.

Eltern klagen über riesige Gruppen. Erzieher über unmögliche Arbeitsbedingungen

„Gerade die Kommunen, die ständig nach mehr Geld rufen“, so Geschäftsführerin Jana Schlegel, „Halten weder als Betreiber der Einrichtungen, die Gesetze ein, noch sorgen sie als Fachaufsicht für die Einhaltung der Gesetze.“ Nicht nur für die Kinder verschlechtern sich dadurch die Bildungschancen, auch die körperliche und psychische Belastung bringt eine steigende Anzahl gesundheitsbedingter Ausfälle beim Bildungspersonal.

Personalschlüssel März 2010 (c) destatis.de.jpg

Zur Erläuterung der Übersicht: In Sachsen beträgt der gesetzlich festgelegte Betreuungsschlüssel 1:6. Laut Erhebung von DeStatis beträgt er zum 1. März 2010 allerdings 1:6,1 und liegt somit (im Durchschnitt) über dem gesetzlich zulässigen Satz.

Betreuungsschlüssel – schwaches Schwert ohne Einhaltung

Eine Verbesserung des gesetzlich verankerten Betreuungsschlüssels in Sachsen von 1:13 auf 1:12, 10 oder 8 macht nach Ansicht der Experten für Problemlösungen auf dem Gebiet der Betreuungslösungen gar keinen Sinn, wenn nicht sicher gestellt ist, dass diese auch umgesetzt wird. Eine dauerhafte Missachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen führt zu extremen Folgekosten.

„Stellen Sie sich vor, sie brettern mit 80 km/h vor einer Schule lang“, beschreibt Prokurist Thomas Kujawa bildhaft das Problem, „und wollen dem verdutzten Polizisten erklären, sie dächten die 30 wären nur eine Empfehlung, gelten nur an geraden Tagen oder pro Rad.“ Ähnlich geht es Eltern, denen von Jugendamt, Leiterinnen und Kommunalpolitikern erklärt wird, dass der im sächsischen Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen (SächsKiTaG) definierte Erzieher-Kind-Schlüssel eine ungenaue Empfehlung darstellt.

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Im Namen der fast 1.000 Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Unternehmen, bei denen der Familienservice für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgt, fordert die familienfreund KG seit November 2010 eine Einhaltung geltender Gesetze.

Die vollständige Studie von DeStatis erhalten Sie hier zum kostenfreien Download:

Der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen (c) Destatis 2010

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