Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

schmerzen beim sex müssen nicht sein

Doppelbett (c) familienfreund.de

(djd/pt). wenn frauen keinen sex mehr wollen, sich immer mehr zurückziehen und intime situationen mit dem partner sorgsam vermeiden, muss nicht unbedingt lustlosigkeit oder mangelnde zuneigung dahinter stecken. oft hat der „liebes-rückzug“ auch körperliche gründe. nicht selten sind etwa schmerzen beim sex, die durch scheidentrockenheit verursacht werden, die ursache.

das ist besonders oft in und nach den wechseljahren der fall, kann aber auch bei jüngeren frauen vorkommen, die über lange zeit die pille nehmen. in beiden fällen kann ein mangel des weiblichen sexualhormons östrogen im intimbereich vorliegen.

belastung für die partnerschaft

dieser östrogenmangel führt zu einer atrophie bzw. verkümmerung der scheidenhaut. sie wird dünner, sodass anstelle der normalen 30 zellschichten manchmal nur noch drei bis fünf vorhanden sind, wie professor dr. henrik griesser aus köln kürzlich beim kongress der frauenärztlichen bundesakademie in düsseldorf erklärte. zusätzlich wird die haut der intimregion trockener und weniger elastisch. bei mechanischen belastungen wie etwa beim sport oder sex kommt es dann leicht zu kleinen rissen, die bluten, schmerzen und sich entzünden können. mehr infos dazu gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de nachzulesen. kein wunder, wenn die lust auf der strecke bleibt – und in der folge oft auch die harmonie in der partnerschaft. das gilt vor allem, wenn die frau sich aus scham nicht traut, die wahren gründe für ihre unlust zu benennen und den ursachen auf den tatsächlichen grund zu gehen.

nicht leiden, sondern aktiv werden

wirksame hilfe für das eigene wohlbefinden und für die partnerschaft kann dann eine lokale behandlung mit dem natürlichen hormon estriol schaffen – etwa mit oekolp-vaginalzäpfchen oder -creme. das hormon regt das wachstum der scheidenhaut wieder an, die befeuchtung normalisiert sich, sie wird elastischer und weniger empfindlich. durch die örtlich begrenzte, äußerliche anwendung und die geringe dosierung hat estriol keine wirkung auf den übrigen organismus. so sind nebenwirkungen kaum zu befürchten.

nützliche bakterien

eine gesunde, gut durchblutete und befeuchtete scheidenhaut ist nicht nur widerstandsfähig gegen mechanische reizungen. sie bietet auch das ideale milieu für eine nützliche bakterienflora. diese besteht hauptsächlich aus laktobazillen, die milchsäure produzieren und so für einen sauren ph-wert sorgen, in dem sich krankheitserreger nur schwer vermehren können. bei einem östrogenmangel kann die aufrechterhaltung dieses säureschutzmantels gestört sein und zu einer erhöhten infektanfälligkeit, etwa zu blasenentzündungen führen. mehr infos dazu sind unter www.hormontherapie-wechseljahre.de nachzulesen.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.