Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

Sicher durchs Studium mit Versicherungsschutz

Vater und Sohn (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Versicherungen sind Sache der Eltern? Studenten sollten sich darauf lieber nicht verlassen. Denn nicht in jedem Fall greift der Versicherungsschutz der Familie. Ein kurzer Check lohnt sich auf jeden Fall.

(ddp direct) Sie ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber ein Muss für jeden: die Haftpflichtversicherung. Durch eine kleine Unachtsamkeit können Schäden entstehen, die vor allem für junge Menschen finanziell nicht zu bewältigen sind – etwa wenn sie als Fahrradfahrer einen Unfall mit einem Fußgänger verschulden. Sind die Eltern versichert, gilt der Schutz in der Regel auch für ihre volljährigen Kinder bis zum Ende der ersten Ausbildung. Hat ein Student aber vor seiner akademischen Laufbahn bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen, muss er sich selbst versichern. Das geht auch zusammen mit dem im selben Haushalt lebenden Partner – dabei ist der Trauschein kein Muss. Ein weiteres sogenanntes existenzielles Risiko, das versichert werden sollte, ist die Berufsunfähigkeit.

Sinnvoll ist, schon während des Studiums die Versicherung auf den angestrebten Beruf abzuschließen. Ist es später krankheits-, unfall- oder invaliditätsbedingt nicht möglich, die Arbeit auszuüben, wird eine Rente ausgezahlt. Meist ist die Versicherung für Studenten deutlich günstiger als für Arbeitnehmer. „Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte darauf geachtet werden, dass eine Nachversicherungsgarantie im Vertrag aufgenommen ist. Der Knackpunkt: Die für Studenten erreichbare Berufsunfähigkeitsrente reicht später zur Absicherung oft nicht aus. Durch die Garantie kann die spätere Rentenleistung ohne eine erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden“, erläutert Stefan Weinert von der Postbank.

Vorsorgen statt Nachsehen

Zur Immatrikulation verlangt die Uni einen Nachweis über den Krankenversicherungsschutz. Dieser besteht, wenn man als Schüler über die Eltern familienversichert war, bis zum 25. Lebensjahr und ist für den Studenten beitragsfrei. Für den, der Zivil- oder Wehrdienst geleistet hat, verlängert sich der Versicherungsschutz um die Zeit des Dienstes. Voraussetzung ist, dass der Versicherte nicht mehr als 400 Euro im Monat verdient. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, kann sich der Student über die gesetzliche Krankenversicherung pflichtversichern. Der aktuelle Beitragssatz beläuft sich auf 76,41 Euro monatlich für Studenten unter 23 Jahren und steigt danach auf 77,90 Euro im Monat. Mit Vollendung des 30. Lebensjahres wird eine freiwillige Weiterversicherung Pflicht. „BAföG-Empfänger erhalten auf Antrag einen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung“, ergänzt der Postbank Experte.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.