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Stundenlang vor der Glotze?!

Fernsehprogamm (c) Andreas Morlok / pixelio.de

Gemeinschaftlich, maßvoll und altersgerecht – das sind nur 3 Schlagworte, die im zusammenhang mit Medien, wie z.b. Fernsehn und Computer, immer wieder auftauchen. Fast jeder deutsche Haushalt besitzt mindestens 1 Fernsehgerät. Nur noch 23 % aller Privathaushalte in der Bundesrepublik Deutschland haben keinen Internetanschluss. Einige wenige verzichten bewusst auf Fernsehn oder/und Computer- bzw. Internetnutzung.

Ob Kabel, Satellit oder noch terrestrischen Empfang – Fernsehn ist nicht nur Berieselung sondern zählt in vielen Haushalten oft noch als wichtige Informationsquelle. Gerade die sich rasant entwickelnde Technik macht für Kinder und Jugendliche das Fernsehn und die Informationsgewinnung zum Erlebnis. Tablets, Touch Screens, Heimkinoanlagen, große Flachbildschirme, Smartphones sowie MP3-Player und einfache aber ausgefeilte Bedienkonzepte führen dazu, dass sich der Nachwuchs schnell besser zurecht findet als Mama und Papa.
Was, wieviel, wann, wo und mit wem?

Nicht nur Eltern sondern auch Pädagogen diskutieren regelmäßig über diese 5 großen „W“. Alles nicht so einfach, wenn der 10-jährige Tim zwar zu Hause keinen Fernseher hat aber dennoch regelmäßig beim besten Freund ohne Limit in die Klotze schaut. Und während die 2-jährige Lara die Teletubbies anhimmelt, hat der gleichaltrige Tom noch nie in die Röhre geschaut, schwingt jedoch begeistert die Hüften zur 80er Jahre Musik seiner Eltern.
Je nach Altersgruppen gibt es natürlich hinreichend Empfehlungen und dennoch scheiden sich die Geister bei der Umsetzung. Gemeinsame Fernseh- und Computerregeln helfen beim täglichen Umgang mit den Medien. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass Eltern, die Interessen Ihrer Kinder kennen. Fernsehn, Computer und Handyverbot als Druckmittel oder/und Belohnung einzusetzen, erzeugt dagegen oft Verdruss und womöglich sogar Sucht. Und natürlich gilt es auch an Erwachsene als Vorbilder zu appellieren.

Aufwachsen ohne Medien? – Worauf es ankommt!

Die Helden der Kindheit tauchen heute überall auf. Sei es am am Kiosk, in Zeitschriften oder beim Kinder-Menü im beliebten Fastfoodrestaurant – Werbung lockt nicht nur vor dem eigenen Gerät sondern auch, wenn man das Haus verläßt. Diese Tipps helfen:

1. Sprechen sie mit Ihrem Kind über Medien, die Nutzungsdauer und den Umgang. Fragen Sie Ihr Kind regelmäßig was es schaut bzw. spielt und warum.
2. Helfen sie Ihrem Kind aus der Vielzahl an Sendern und Programmen das richtige auszuwählen. Wählen Sie auch Geräte und Anwendungen, soweit möglich, gemeinsam aus.
3. Unterstützen Sie Ihr Kind im Umgang mit Computer, Internet, Handy und Co. Kompetenz aufzubauen und zu stärken ist hier wichtig.
4. Überprüfen Sie regelmäßig Ihr eigenes Verhalten im Umgang mit Medien. Informieren bzw. sprechen Sie gegebenfalls auch mit Großeltern, Verwandten, Freunden und/oder anderen Eltern über Ihre Vorstellungen. Tauschen Sie sich aus!
5. Beachten Sie gesetzliche Grundlagen zum Jugendschutz und bringen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind diesbezüglich regelmäßig auf den neuesten Stand.

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