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Süßigkeiten und Zuckerkrankheit – Was ist dran ?

Süßes Torte (c) familienfreund.de

Frau Dr. Elke Arms vom Nestlé Ernährungsstudios stand uns wieder einmal zur Aufklärung von Ernährungsmythen rund um Süßigkeiten zur Seite. Gerade im Vorfeld der Adventszeit wollen wir helfen mit dem einen oder anderen Missverständnis aufzuräumen.

Frage von Susanne B. aus Köln: „Ich liebe Süßigkeiten. Doch verursachen zu viele Süßigkeiten die Zuckerkrankheit?

Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin: „Im Volksmund wird Diabetes mellitus auch häufig als Zuckerkrankheit bezeichnet. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Zucker diese Stoffwechselerkrankung auslöst. Doch einen direkten Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Zucker und dem Auftreten von Diabetes mellitus gibt es nicht. Zu viel Zucker ist dennoch nicht ratsam. So sollten Sie täglich nicht mehr als zehn Prozent der Nahrungsenergie durch zugesetzten Zucker aufnehmen. Für Erwachsene mit einem durchschnittlichen täglichen Energieverbrauch von 2.000 Kalorien sind das höchstens 50 Gramm Zucker am Tag.“

Frage von Maria Z. aus Bochum: „Ich bin übergewichtig und habe Angst an der Zuckerkrankheit zu erkranken. Gibt es da einen Zusammenhang?

„Als Zuckerkrankheit werden umgangssprachlich fast immer der Typ-1-Diabetes und der Typ-2-Diabetes beschrieben. Der sogenannte Typ-1-Diabetes entsteht meist bereits im Kinder- und Jugendalter und ist genetisch bedingt oder wird durch Viren verursacht. Der oft auch als Alters-Diabetes bezeichnete Typ-2-Diabetes hingegen kann auf unausgewogene Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen sein. Ungefähr 80 Prozent der Typ-2-Diabetiker sind übergewichtig, was als ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung gilt. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie ausgewogen und abwechslungsreich essen. Die Ernährungspyramide zeigt Ihnen, welche Lebensmittel in welcher Menge für Ihren Speiseplan geeignet sind. Auf diese Weise können Sie auch einer Gewichtszunahme vorbeugen oder vorhandene Pfunde abbauen. Damit tragen Sie zur Vermeidung einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung bei.“

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