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Tipps für Mütter: Erfolgreicher Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Experten der familienfreund KG helfen auch beim Wiedereinstieg (c) Ralf Julke / l-iz.de

Wer sich trotz Beruf bewusst für ein Kind entscheidet, ist sich meist über die Konsequenzen im Klaren. Um sein Kind während der ersten Lebensjahre begleiten zu können, muss man sich eine Auszeit von seinem Job nehmen. Eine schöne Zeit, doch was passiert nach der Elternzeit und wie geht man als Frau den Wiedereinstieg in das Berufsleben an?

Selbstbewusst vom ersten Tag an

Wer nach der Elternzeit wieder zurückkehren möchte, stößt oftmals auf Probleme. Hier sind es häufig aber nicht etwa der Arbeitgeber oder die alten Kollegen, die der Frau Steine in den Weg legen, sondern sie selbst. Mütter stehen im emotionalen Zwiespalt – auf der einen Seite die Karriere, auf der anderen Seite das Kind. Durch das Gefühl, es niemandem recht machen zu können, sinkt das eigene Selbstbewusstsein, sodass selbst hochqualifizierte Frauen an ihrem Können zweifeln. Doch sich unter dem eigenen Wert zu verkaufen ist der falsche Weg. Wenn das eigene Selbstbewusstsein im Zuge der Schwangerschaft gelitten hat, kann ein Psychologe helfen, dieses wieder aufzubauen und den Weg zum erfolgreichen Wiedereinstieg zu ebnen. Praktisch für viel beschäftigte Mütter: Der Psychologe J. Steinitz hat sich auf diese Thematik spezialisiert und steht Betroffenen nicht nur in seiner Praxis, sondern auch per Skype beratend zur Seite.

Mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein kann sie sich auch gleich besser vermarkten, sich die neu erworbenen Stärken einer Mutter sogar zu Nutze machen. So fällt auch das Einarbeiten in technische Neuerungen gleich viel leichter. Starke Frauen sollten sich von Schwierigkeiten beim Berufseinstieg nicht entmutigen lassen und stattdessen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.

Nicht zu viel verpassen

Wer bei seiner Rückkehr nicht das Gefühl haben möchte, viel verpasst zu haben, sollte auch während der Elternzeit weiterhin Engagement zeigen und Kontakt zu dem Arbeitgeber halten. Informiert sich die Frau regelmäßig über Neuerungen in der Firma und nimmt an Weiterbildungsmaßnahmen teil, so signalisiert sie Vorgesetzen und Kollegen, dass sie nach der Pause wirklich zurück in diesen Job möchte. Schafft sie es außerdem, Aufgaben im Haushalt geschickt zu delegieren, bleibt Zeit, um Krankheits- oder Urlaubsvertretungen in dem Betrieb zu übernehmen – so gerät sie nicht „aus der Übung“.

Für einen reibungslosen Wiedereinstieg ist aber vorausschauendes Denken der erste Schritt. Schon vor der Geburt sollte sich die Frau Gedanken über ihre Karriere nach der Elternzeit machen und dies auch mit ihrem Arbeitgeber besprechen.

Wie soll es weitergehen?

Bei einer Umfrage des Bundesministeriums für Familie, Soziales, Frauen und Jugend gaben 58 Prozent der Befragten an, die Elternzeit habe sich positiv oder gar nicht auf ihre Karriere ausgewirkt. Dennoch fürchten sich viele Frauen vor dem Wiedereinstieg nach der Auszeit und wägen schon während der Schwangerschaft ab, ob sie kürzer treten oder weiter in der Karriere voran schreiten wollen. Die Entscheidung sollte sie gemeinsam mit ihrem Partner treffen, Hilfestellung bieten die folgenden Fragen:

  • Passt der alte Job überhaupt zu meinem neuen Leben mit Kind?
  • Erlaubt mir das Betreuungsangebot, weiterhin in Vollzeit zu arbeiten?
  • Möchte ich von früh bis spät für mein Kind da sein und gebe meinen Beruf vollständig auf? Oder sollte ich stattdessen, wie die meisten deutschen Mütter, auf eine Teilzeitstelle umsteigen?
  • Fühle ich mich dazu in der Lage, meine alte Position mit der entsprechenden Verantwortung wieder aufzunehmen? Ist mein fachliches Wissen noch auf dem neuesten Stand?

Die Entscheidung sollte unbedingt auch mit dem Arbeitgeber besprochen werden, viele Unternehmen bieten mittlerweile neben einer dauerhaften Begleitung in Form eines Familienservice oder Feelgood Managers weitere flexible Lösungen für Eltern an.

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