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Trend: Öko-Mode

Frühstückstisch (c) catfriend-Moko / pixelio.de

Kennen Sie Menschen, die sich selber als „LOHAS“ bezeichnen? LOHAS ist das englische Akronym für Lifestyle of Health and Sustainability und bezeichnet Menschen, die sich ökologisch bewusst ernähren und kleiden. Dabei wird auf Lifestyle und Vergnügen nicht verzichtet. Es gilt bewusst und gesund zu leben, Ressourcen zu schonen und ein gesamtgesellschaftliches Umdenken zu fördern. Gerade in der Textilbranche setzt sich der neue Megatrend immer stärker durch.

Aus welchen Materialien wird ökologische Kleidung gemacht?

Früher wurde ökologische Kleidung aus Hanf gefertigt. Diese Kleidungsstücke waren oft unbequem zu tragen, Sie kratzten auf der Haut, waren aus diesem Grund nicht sonderlich beliebt und wurden meist nur von eingefleischten Öko-Fans getragen. Zudem waren diese Kleidungsstücke alles andere als modern und angesagt. Heute unterscheidet sich ökologische Kleidung rein äußerlich nicht von anderer Kleidung. Ebenso unterscheidet sich ökologische Kleidung nicht vom Tragekomfort. Sie ist sogar äußerst bequem, denn ökologische Kleidung wird aus Bio-Baumwolle gefertigt, die größtenteils in Afrika angebaut wird.

Warum Bio-Baumwolle?

Weil Bio-Baumwolle aus kontrollierter biologischer Landwirtschaft stammt und nicht mit chemischen Pestiziden und Düngemitteln behandelt wird. Das ist zum einen für die menschliche Haut gesünder und zum anderen wird auf diese Weise verhindert, dass die Böden und das Grundwasser im Anbaugebiet verschmutzt werden. Zudem wird auf den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut und auf künstliche Bewässerung verzichtet. So werden je produziertem Kleidungsstück rund 2000 Liter Wasser eingespart.

Nicht nur die Verbraucher und die Umwelt profitieren

Die Gesundheits- und Lebensbedingungen der Baumwollarbeiter steht im Fokus der biologischen Baumwollproduktion. Die ins Leben gerufene Initiative „Cotton made in Africa“ legt ihren Schwerpunkt auf die Ressourcenschonung und humanitäre Hilfe. Beispielsweise werden Lärm- und Luftverschmutzung beim Baumwollanbau sowie krankmachende Arbeitsbedingungen vermieden. Die Arbeiter werden fair für ihre Tätigkeiten entlohnt. Zudem erlernen die Arbeiter in speziellen Schulungen den effizienten Einsatz von Düngemitteln und wie die Bodenfruchtbarkeit dauerhaft erhalten werden kann.

Öko muss nicht immer teuer sein

Preislich unterscheidet sich Öko-Mode kaum noch von herkömmlichen Textilien.Viele flüchten sich in die Ausrede, sich ökologische Kleidung nicht leisten zu können. Doch Onlineversandhändler wie z.B. der Ottoversand beweisen, es ist möglich, ökologische Kleidung zu erstehen, ohne dabei zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Mode begeisterte können somit von der ökologischen Hose bis zum ökologischen Strampler, alles erwerben und müssen dabei weder mehr bezahlen noch auf Modebewusstsein verzichten.

Woran Sie Bio-Mode erkennen können

Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle sind in der Regel zertifiziert und tragen ein sogenanntes Bio-Siegel, welches nicht mit dem FAIRTRADE-Siegel verwechselt werden sollte, denn dieses bezieht sich lediglich auf die Produktionsbedingungen für die Arbeiter und Bauern und ist mit den Bio-Siegeln keinesfalls gleichzusetzen. Achten Sie deshalb beim Kauf von Bio-Mode darauf, dass das entsprechende Kleidungsstück von folgenden Labeln stammt: Cotton Made in Africa, GOTS (Globale Organic Textile Standard), Blauer Engel oder Fair Wear Foundatio.

Wenn Sie sich bei Ihrem nächsten Einkauf für Produkte aus biologischem Anbau entscheiden, kaufen Sie nicht nur Kleidung, die besonders hautverträglich ist. Sie tragen auch erheblich dazu bei, die Gesundheits- und Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, die in dem Produktionsprozess involviert sind und beteiligen sich aktiv am Schutz der Umwelt.

Bei einer Befragung von 20.164 Menschen zwischen März und Juli 2007 spielte Öko-Mode noch keine wesentliche Rolle, wie die Infografik zu Aussagen in Bezug auf Mode und Bekleidung zeigt. Leider wurde die Veröffentlichung der Infografik von statista rückgängig gemacht.

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