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u18 – wahl und was steckt dahinter?

am 18.9.2009 hat jedes kind und jeder jugendliche die möglichkeit im rahmen der kinder- und jugendwahl u18 – der offiziellen bundeswahlinitiative in der altersgruppe – sein kreuz und damit seine stimme einer auf dem zettel stehenden partei oder vereinigung zu geben. was nun wichtig erscheint, ist natürlich zu wissen, was hinter buchstaben, wie fdp, cdu, spd, büsos und, und, und steckt. nachfolgend veröffentlichen wir zu kernbereichen  statements, ziele und wahlversprechen an euch, die jungen wähler, welche von den parteien und vereinigungen abgegeben wurden. nicht jeder, der auf dem stimmzettel steht, nutze schon die gelegenheit. was die inhalte angeht, kann man diese auch hier nachlesen oder/und als themenheft runterladen. die themenfelder sind:

  • jugend/familie
  • bildung/ausbildung
  • sport/freizeit
  • arbeit/soziales
  • gesundheit
  • innere sicherheit/datenschutz
  • zuwanderung
  • aussenpolitik/bundeswehr
  • umwelt/klima
  • wirtschaft

[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zu jugend und familie

ob nun 2 die füreinander verantwortung übernehmen oder aber mutter, vater, kind, kind – der begriff und inhalt hinter dem wort familie obliegt je nach persönlicher note und vorlieben auch einer individuellen definition. wie aber sieht das denn in deutschland aus? was bedeutet familie für den staat, die parteien und vereinigungen und wie soll sie gestärkt werden? das who is who gibt es hier:

CDU/CSU

>> keine Gleichstellung von außerehelichen Gemeinschaften mit der Ehe
>> Kindererziehung ist Aufgabe von Frauen und Männern zugleich
>> Schaffung familiengerechter Arbeitsplätze
>> Förderung der verbandlichen und offenen Jugendarbeit fortsetzen. Die Arbeit in den Jugendverbänden, -ringen der
offenen und der kommunalen Jugendarbeit und in den Jugendbildungsstätten ist ein Erfolgsmodell

SPD
>> Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung einführen
>> eine eigenständige Jugendpolitik schaffen
>> Kinderrechte ins Grundgesetz
>> wir brauchen eine gute Ausstattung der Jugendhilfe
>> Kinder und Jugendliche zu „kritischem Konsum“ anleiten

FDP
>> Gleichstellung aller Lebensgemeinschaften
>> Ausbau hochwertiger Betreuungsangebote
>> Kindergeld auf 200 Euro erhöhen
>> Jugendstrafrecht konsequent anwenden; dafür die kommunale Jugendhilfe besser vernetzen mit: Polizei, Justiz, Schule, Jugendgerichtshilfe

DIE LINKE
>> Wahlalter auf 16 Jahre senken
>> Kindergeld auf 200 Euro erhöhen, Hartz IV-Regelsatz für Minderjährige erhöhen
>> gebührenfreie, öffentliche Kinderbetreuung
>> Kinderrechte ins Grundgesetz
>> Jugendhilfe in öffentlicher Hand oder gemeinnütziger Trägerschaft organisieren

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> aktives Wahlrecht ab 16 Jahren
>> Vielfalt der Familienformen anerkennen
>> Kinderrechte ins Grundgesetz
>> wir brauchen engagierte Jugendverbände
>> Träger der Jugendhilfe sind so auszustatten, dass sie ihre vielfältigen Aufgaben verantwortlich wahrnehmen können

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[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zu bildung und ausbildung

bild dir deine meinung heißt es provokativ und damit ist nicht nur das zeitungslesen gemeint sondern vor allem schlagworte wie lebenslanges lernen. jeder von uns ob baby, kind oder heranwachsender bzw. ausgewachsener steckt immer wieder im prozess der veränderung. einflüße von außen und innen wirken auf uns. wir brauchen „futter“ um zu gedeihen und wir brauchen reize. wie es mit dem land der dichter und denker weitergeht, erfahrt ihr hier:

CDU/CSU
>> verbindliche Sprachstands-Tests für alle Kinder im Alter ab 4 Jahren
>> Religionsunterricht als Pfl ichtfach an Schulen
>> Wettbewerb zwischen den Hochschulen fördern

SPD
>> Rechte von Praktikanten ausbauen
>> Bis 2015 mindestens 7% des BIP für Bildung
>> Ausbau von integrativen Schulformen
>> keine Studiengebühren

FDP
>> Einführung von Bildungs- und Betreuungsgutscheinen
>> mindestens 7% des BIP in Bildung investieren
>> bundesweite Bildungsstandards

DIE LINKE
>> Recht auf Bildung ins Grundgesetz
>> Gemeinschaftsschule bis zur 10. Klasse
>> Kita- und Studiengebühren abschaffen
>> Bafög ausbauen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> eine Bildungsoffensive für mehr Chancengleichheit
>> in den kommenden 5 Jahren mindestens 500.000 zusätzliche Studienplätze schaffen
>> keine Studiengebühren

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[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zu sport und freizeit

ob nun gesund oder nicht – ohne bewegung und sport wäre das leben sicher für einige menschen nicht vorstellbar. anders herum gedacht, ist natürlich zu überlegen, ob sport zentral für alle geregelt werden muss oder ob nicht jeder selbst entscheiden kann ob er turnen mag oder nicht! das gleiche gilt natürlich auch im freizeitbereich. haben wir freie zeit ist es wunderbar. muss sie nun organisiert werden oder kann man selbst organisieren ist die frage oder auch nicht. was dazu die parteien und vereinigungen sagen findet ihr hier:

CDU/CSU
>> gezielte und systematische Förderung
des sportliche Nachwuchses und des Behindertensports
>> mehr Anerkennung für das Ehrenamt

SPD
>> Ausbau des Breitband-Netzes
>> Sport ins Grundgesetz aufnehmen
>> Ehrenamt besser fördern

FDP
>> flächendeckender Zugang zum Breitband-Internet
>> Sport als Staatsziel ins Grundgesetz

DIE LINKE
>> Bedingungen für ehrenamtliche Arbeit verbessern

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> flächendeckender Ausbau des Breitband-Netzes ohne Monopole
>> neue Offensive bei Bau und Umbau von Sportstätten

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[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zu arbeit und soziales

arbeitspolitik und sozialpolitik spielen in deutschland eine erhebeliche rolle. jedes 3. kind, was heute in eine kindertagespflege und kindertagesstätte geht, wird prognostiziert später mal staatliche beihilfen zum leben benötigen. jeder 5. erwachsene bezieht staatliche behilfen. wo geht es hin? wie kann man gestalten, verändern und befördern? wieviel staat ist nötig? was die parteien sagen, lest hier weiter:

CDU/CSU
>> mit dem Mindestlohn werden Arbeitsplätze zerstört
>> Senkung des Eingangs-, Anhebung des Höchststeuersatzes
>> Wer arbeitet, muss mehr haben, als wenn er nicht arbeitet
>> Minijobs sollen erhalten bleiben

SPD

>> Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns (7,50 Euro)
>> gleiche Löhne für gleiche Arbeit in Ost und West
>> Angebote für Weiterbildung massiv ausbauen
>> gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen
>> Erhalt von Arbeitnehmerrechten
>> Förderung sozialversicherungspfl ichtiger Beschäftigung, Begrenzung von Minijobs auf 15 Stunden

FDP
>> gegen gesetzliche Mindestlöhne
>> Einführung des Sozialleistungen zusammenfassenden Bürgergelds
>> Reduzierung der vorgeschriebenen Betriebsratsmitglieder
>> Aufl ösung der Bundesagentur für Arbeit

DIE LINKE
>> Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns
>> Erhöhte Steuern auf hohe Einkommen, hohe Erbschaften, Konzerngewinne
>> gleicher Lohn für gleiche Arbeit (Männer / Frauen, Ost /West)
>> Anhebung der Regelsätze für Hartz IV auf 500 Euro (Forderung: Hartz IV abschaffen)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns (7,50 Euro)
>> weniger Abgaben für Geringverdiener
>> 1 Milionen neue Arbeitsplätze durch Investitionen in die Bereiche Ökologie, Bildung, Gesundheitssystem
>> gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit
>> Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes auf zunächst 420 Euro

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[update: 11.09.2009] u18 – die aussagen zur gesundheit

wir werden immer älter. das hat konsequenzen. längere medizinische versorgung, bessere versorgung und natürlich die bezahlung und der erhalt von standards. was die parteien und vereinigungen dazu sagen – hier geht’s weiter:

CDU/CSU
>> freiheitliches Gesundheitswesen (leistungsorientiert,
selbstverwaltet, Therapiefreiheit, freie Arztwahl, etc.) statt Staatsmedizin

SPD
>> Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung wird wieder paritätisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen
>> Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Versorgung

FDP
>> mehr Wettbewerb im Gesundheitssektor
>> Beitragsautonomie für die Krankenkassen beibehalten

DIE LINKE
>> Entwicklung einer solidarischen BürgerInnenversicherung
>> Abschaffung aller Zuzahlungen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung
gegen die Zwei-Klassen-Medizin

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[update: 18.09.2009] u18 – die aussagen zu sicherheit und datenschutz

wieviel sicherheit ist nötig? was bedeutet datenschutz? wohin soll es mit den rechten des bürgers gehen? wie kann und wieviel muss? aussagen rund um das thema datenschutz und sicherheit gibt es hier:

CDU/CSU
>> Prävention, Strafverfolgung, Strafvollstreckung und Opferschutz müssen frühzeitig und konzeptionell Zusammenwirken (v. a. bei der Jugendkriminalität)
>> keine unnötigen Datenmengen sollen gespeichert werden dürfen
>> für fairen Zugang zum Internet und Datensicherheit

SPD
>> Bürgerrechte schützen
>> keine Privatisierung von staatlichen Sicherheitsaufgaben
>> wir wollen keinen gläsernen Bürger
>> Verbraucherdatenschutz verbessern
>> Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Welt
>> besonderes Arbeitnehmerdatenschutzgesetz

FDP
>> Abschaffung des »Großen Lauschangriffs«
>> Datenschutz ins Grundgesetz
>> Errichtung einer Stiftung Datenschutz

>> Verbesserung des Arbeitnehmerdatenschutzes

DIE LINKE
>> individuelle Kennzeichnungspfl icht für Polizisten
>> Datenschutzrecht modernisieren
>> ein wirksames Arbeitnehmerdatenschutzgesetz schaffen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> Bürgerrechte schützen
>> individuelle Kennzeichnungspfl icht für Polizisten
>> Datenschutz ins Grundgesetz und verbraucherfreundlich sanieren
>> Datenspeicherfristen im Internet auf ein Minimum verkürzen
>> spezielles Arbeitnehmerdatenschutzgesetz schaffen

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[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zur zuwanderung

ein reges kommen und gehen, ist das in so einem großen land wie deutschland. ob nun woanders geborene zuwandern und/oder auch menschen schutz und zuflucht suchen – zuwanderung bedarf natürlich auch regelungen.

CDU/CSU
>> kein europäisches Asylrecht
>> keine doppelte Staatsbürgerschaft
>> Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte fördern

SPD
>> Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit erleichtern
>> Flüchtlingen angemessenen Zugang zu sozialen Leistungen ermöglichen

FDP
>> Zuwanderungspolitik nach dem internationalen Flüchtlingsrecht
>> Erweiterung der Integrationskurse
>> rationale Integrationspolitik (Deutschland als Einwanderungsland anerkennen, Probleme nicht verschweigen, Steuerung der Zuwanderung zugunsten Hochqualifizierter)

DIE LINKE
>> Asylrecht im Grundgesetz wiederherstellen
>> Abschiebehaft beenden
>> Asylbewerberleistungsgesetz und Residenzpflicht abschaffen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> eine menschenrechtsorientierte Asyl- und Flüchtlingspolitik
>> großzügige Bleiberechtsregelung
>> Abschaffung der Residenzpflicht

[ quelle ]

[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zur außenpolitk und bundeswehr

alles, was sich nicht auf die inneren angelegenheiten deutschlands bezieht sondern nach außen gerichtet ist, bezeichnet man als außenpolitik. man untereilt hier z.b. in:

  • sicherheitspolitik
  • außenwirtschaftspolitik
  • auswärtige kulturpolitik

nachfolgend findet ihr aussagen von parteien und vereinigungen rund um’s thema.

CDU/CSU
>> Sicherung des Existenzrechts Israels
>> Gottesbezug im EU-Vertrag verankern, keine EU-Vollmitgliedschaft für die Türkei
>> für öffentliche Gelöbnisse der Bundeswehr
>> Militärische Sicherheitspräsenz in Afghanistan zum Schutz des demokratischen Aufbaus

SPD
>> Ziel bleibt eine Welt ohne Atom- und Massenvernichtungswaffen
>> UNO stärken, Deutschland in den Sicherheitsrat
>> Internationale Strafgerichtsbarkeit stärken
>> Vertrag von Lissabon verwirklichen
>> europäische soziale Mindeststandards vereinbaren
>> Einsätze der Bundeswehr nur mit UN-Mandat
>> deutsches Engagement in Afghanistan konstruktiv und kritisch begleiten

FDP
>> konsequente Politik der Abrüstung und Rüstungskontrolle
>> Reformierung der UNO
>> Verabschiedung einer Europäischen Verfassung
>> Deutschland benötigt hoch motivierte, sehr gut ausgebildete und mit modernster Bewaffnung ausgerüstete Streitkräfte
>> militärische Präsenz in Afghanistan für die Übergangszeit zum zivilen Wiederaufbau

DIE LINKE
>> Stärkung der UNO
>> IWF und Weltbank demokratisch reformieren
>> Europäische Verfassung von BürgerInnen mitgestalten lassen und zur Abstimmung vorlegen
>> Verteidigungsetat verringern
>> Bundeswehr sofort aus Afghanistan abziehen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> globale Abrüstung und eine atomwaffenfreie Welt
>> UNO reformieren und stärken
>> Ziel einer echten Verfassung für Europa
>> Abschaffung der Wehrpfl icht
>> Einsätze der Bundeswehr nur mit UN-Mandat
>> Verantwortung für Afghanistan, Vorrang müssen zivile Lösungen haben

[ quelle ]

[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zu umwelt und klima

wo wollen wir hin? was passiert mit ressourcen und rohstoffen? wie wirken wir auf unsere umwelt ein? was passiert mit dem klima? umwelt und klima ist das was wir jeden tag sehen, atmen und erleben.

CDU/CSU
>> Anteil der erneuerbaren Energien 2020 auf 20% erhöhen
>> AKW-Laufzeiten verlängern
>> Emissionshandel fortentwickeln
>> Harmonisierung der Umweltstandards in Europa nach dem Verursacherprinzip

SPD
>> Anteil der erneuerbaren Energien 2020 auf mind. 35% erhöhen
>> Atomausstieg umsetzen
>> Leitprojekt »Weg vom Öl«
>> Ressourceneffizienz bis 2020 verdoppeln
>> keine Bahnprivatisierung

FDP
>> Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20% erhöhen
>> AKW-Laufzeiten verlängern
>> Bau neuer hocheffizienter Kohlekraftwerke
>> Ausweitung des Emissionshandels

DIE LINKE
>> Förderung erneuerbarer Energien
>> keine Atomkraft
>> dezentrale Energieversorgung in öffentlicher Hand
>> massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> Schritt für Schritt vollständig auf erneuerbare Energien umsteigen
>> keine neuen Kohlekraftwerke
>> Stilllegung aller Atomreaktoren
>> flächendeckendes Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen
>> innerhalb von 10 Jahren den Verkehrsanteil der Schiene verdoppeln

[ quelle ]

[update: 10.09.2009] u18 – die aussagen zur wirtschaft

wirtschaft und wirtschaftspolitik in deutschland ist die gesamtheit aller politischen, aber vor allem staatlichen bestrebungen, zu gestalten und festzulegen. die wirtschaftspolitik unterteilt sich in:

  • ordnungspolitik
  • strukturpolitik
  • prozesspolitik

nachfolgend findet ihr inhaltliche aussagen:

CDU/CSU
>> für eine Wirtschaftsordnung, die von Verantwortungsbewusstsein getragen wird und sich an den Prinzipien des »ehrbaren Kaufmanns« orientiert: die Soziale Marktwirtschaft.
>> Hedge Fonds sind einem international abgestimmten
Regelwerk zu unterwerfen
>> Neuverschuldung senken

SPD
>> Das marktradikale Zeitalter ist gescheitert. Wir wollen Soziale Demokratie. Und das heißt auch: Sozialstaat und Soziale Marktwirtschaft in Deutschland, in Europa und weltweit.
>> neue Regeln für die Finanzmärkte
>> Börsenumsatzsteuer einführen
>> Mitarbeiterkapitalbeteiligung ausbauen
>> Begrenzung von Managergehältern

FDP
>> mehr Freiheit und Fairness durch Soziale Marktwirtschaft
>> Rückzug des Staats aus der Wirtschaft
>> Stärkung der Aktionärsrechte
>> Senkung der Einkommenssteuer zur Stärkung des Mittelstands

DIE LINKE
>> für eine Wirtschaftsordnung, die den Kapitalismus
schrittweise überwindet
>> Finanzsektor unter staatliche Kontrolle
>> Verbot von Massenentlassungen
>> Zukunftsprogramm für 2 Mio Arbeitsplätze
>> Wirtschaft demokratisieren (Belegschaften beteiligen,
Verstaatlichungen mit Mitbestimmung verbinden)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
>> Leitbild: Grüne Marktwirtschaft (klare Regeln statt neoliberale Deregulierung)
>> »Green New Deal«: Investieren in eine ökologische Wirtschaft, mehr Bildung, einen erneuerten sozialen Ausgleich
>> Steueroasen austrocknen

[ quelle ]

[update: 19.04.2009] vor der bundestagswahl

die wahlbeteiligung ist bei vielen wahlen nicht unbedingt berauschend. klar, ist es wichtig generell seine stimme abzugeben aber llein dieses argument treibt niemanden wirklich mehr zur urne. bisherige wähler zu binden, fordert einen schweißtreibenden wahlkampf und neue wähler zu finden ist fast unmöglich. gerade die jungen und frischen können erst mit 18 das erste mal wählen. nun gibt es auch dafür eine lösung. die jugendwahlinitiative u18 organisiert, dass neun tage vor der bundestagswahl 2009 alle menschen unter 18 jahren ihrer politischen meinung ausdruck verleihen und zu einer eigenen wahl gehen können. wie wunderbar! 50000 stimmen gab es beim 1.versuch 2005 und für 2009 soll die wahlbeteiligung deutlich zunehmen. junge menschen wollen sich gern beteiligen. sie haben klare vorstellungen und wünsche und interessieren sich durchaus für politik. 6 mio jugendliche und kinder werden direkt angesprochen sich zu beteiligen. weitere folgen auf landesebene und direkt in den städten und dörfern. in leipzig gibt es bereits ein offzielles wahllokal, welches sie hier erreichen können:

Roter Baum Leipzig
Jugendverein Roter Baum e.V. / Ortsgruppe Leipzig
Bornaische Straße 3d
04277
Leipzig
Dipl.Soz.Päd. Reiko Fitzke
0341/3081201
0341/3081200
http://roter-baum.de/leipzig
Sachsen
Öffentlicher Ort
Jugendverband/-gruppe

[update: 10.09.2009] wie kann bei der u18-wahl gewählt werden?

wenn ihr unter 18 jahre alt seid und in leipzig im stadtgebiet wohnt, könnt ihr am 18.9.2009 von 8 bis 18 uhr ins wahlbüro kommen und eure stimme anlässlich der u18-wahl abgegeben. das wahlbüro in der katharinenstraße 23, 04109 leipzig bei familienfreund kg ist aber nicht die einzige option:

alternativ kan sich jeder mensch, jeder mutliplikator, jede kita , jede schule und jeder verein, der was für und mit kinder und jugendliche tut hier den stimmzettel  für sachsen bzw. leipzig runterladen und auch bei sich wählen.

einzigst der ausgefüllte stimmzettel muss am 18.9.2009 direkt von 8 bis 18 uhr ins familienbüro transportiert werden. also entweder ihr bringt einen sack voll stimmen zu uns in die 1. etage ins romanushaus oder aber ihr werft eure stimme in den briefkasten.

nach 18 uhr zählen wir hier die stimmen aus, rechnen für leipzig hoch und werden über die wahlbeteiligung berichten. :-)


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