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Unterm Strich zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung

familienfreund. wir machen das - Bildmarke (c) familienfreund.de

Die Pflegeneuausrichtung ist beschlossen und ja es wird besser! Es wird nicht mehr Menschen geben, die pflegen wollen, aber die, die es schon tun – vor allem im häuslischen Umfeld – erleben Verbesserungen. Mehr Geld, mehr individuelle Planung, schnelleres beantragen, bearbeiten und entscheiden von den Verantwortlichen, die prüfen. Und trotzdem kann man mit Geld nicht alles regeln. Deutschland auf dem Weg zu einem großen Senioren-Wohnheim oder aber in die neue Zukunft des selbstbestimmten Lebens und gepflegt werdens?

Einige grundlegende Sachen wurden neu geregelt bzw. klar definiert und verbessert. Da wären z.b. der Druck auf Pflegekassen den Notstand und Bedarf der Pflegebedürftigen zeitnah, qualitativ und persönlich zu entscheiden. Das Einschalten externer Dienstleister sowohl zur Unterstützung bei Beratung als auch bei der Begutachtung kann vorteilhaft sein, wenn es Kriterien für diese Dienstleister gibt.

Mehr Menschen wird es nicht geben

Bereits heute gibt es Statistiken, die voraussagen, dass bis 2020 jeder 3. in Pflege arbeiten muss. Im Gegensatz dazu steht, dass aufgrund der körperlichen und seelischen Beanspruchungen des Pflegepersonals die maximale Arbeitszeit in Pflege generell nur 8 Jahre beträgt. Die Ausbildung ist hier schon eingeschlossen. d.h. im Durchschnitt lernen die Menschen 3 Jahre um zu pflegen und nur 5 Jahre pflegen sie.

Angehörige, die heute schon pflegen, sei es die demente Mutter oder den hochbetagten Vater, sind Belastungen ausgesetzt. Nicht Jeder ist diesen Belastungen seelisch und körperlich gewachsen. Die Pflege von SeniorInnen endet in der Regel mit dem Tod eines geliebten Menschen, eines Freundes, der Schwester, des Nachbarn oder des Bekannten. Nicht leicht wegzustecken … Mehr Geld lindert nicht die Schmerzen, trocknet nicht die Tränen und hilft auch nicht, das Erlebte zu reflektieren.

Während die Menschen in Deutschland immer älter werden, gibt es heute schon starke personelle Versorgungsengpässe. Wer wird uns später in 30 Jahren zu Hause pflegen? Wer betreut uns zu Hause? Wer bringt uns das Essen? Mit wem ziehen wir in eine Wohngemeinschaft? Wo wohnen wir, wenn wir alt sind? Wie alt ist der, der uns versorgt? Und wie viele Menschen versorgt er gleichzeitig?

Fragen über Fragen … Und schön, wenn man noch Zeit an der Gestaltung der Antworten mitzuarbeiten hat.

Viele Antworten zum leichter Leben erhalten Sie hier auf unserem Portal zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und zur Pflegeversicherungen helfen Ihnen die Experten in der Mitarbeiterbetreuung mit zahlreichen Tipps und Ratgebern. Fragen können Sie natürlich auch in den Kommentaren oder bei unseren, regelmäßig stattfindenden Expertenchats stellen.

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