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väter auf zeit?

Familie | Vater mit 2 Kindern (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

viele männer wünschen sich kinder. davor natürlich, wie auch die frauen, die ideale partnerin oder den partner mit dem/der sich dies alles gemeinsam umsetzen lässt. ob uneheliche beziehung oder verheiratet – das sorgerecht für das kind kann und will in den meisten fällen von beiden seiten gestaltet werden. kommt es mal zur trennung sollten die gefühle der partner(innen) nicht das wohl des kindes dominieren.

gesellschaftlich sieht es im moment so aus, dass die väterrolle im fall von zeugung, geburtsvorbereitung und dem aufwachsen des kindes im haushalt ohne streit bestens gefestigt ist. gerade verheiratete männer sichern sich das geteilte sorgerecht mit ehevollzug zu.  ganz postiv besetzt: ist alles in ordnung gibt es auch kein grund zu klagen. ist der mann in einer unehlichen gemeinschaft wird das sorgerecht durch das schriftliche einverständnis der mutter geteilt. und auch hier ist das credo: ist alles in ordnung gibt es keine probleme.

wenn die beziehung bröckelt

schwierig wird es für den mann, wenn die beziehung bröckelt. die dinge geraten schnell aus den fugen und der rosenkrieg um kind(er), hab und gut ist eröffnet. das gemeinsame sorgerecht beanchteiligt zwar keinen der partner – leider ist die realität oft so, dass der mann das gemeinsame heim verläßt und sich der einfachheithalber um eine neue bleibe kümmert. gemeinsame kinder verbleiben in 80% aller trennungen automatisch bei der mutter. 2007 wurden 187000 ehen geschieden. betroffen hier rund 50000 kinder, deren eltern besuch- und umgangsregelungen neu organsieren müssen. väter werden nach einer trennung oft väter auf zeit.

du bist ja nie da oder du kümmerst dich ja gar nicht

männer werden hier oft von der gesellschaft kritisiert. das „du bist ja nie da oder du kümmerst dich ja gar nicht“ der (ex-)partnerin schwappt schnell in ein gesellschaftliches vorurteil über. dabei wollen männer sich kümmern. meist und gern um gemeinsame kinder, auch, wenn die liebe oder die energie für die beziehung zur partnerin erloschen ist. männer und frauen sind nach trennungen gleichermaßen mitgenommen. die erkenntnis sich zum wohle des anderen oder des kindes zu trennen, anstatt die kinder als druckmittel einzusetzen, brächte viele paare im umgang miteinander und der nächsten beziehung weiter.

fast ausgeschlossen ist in deutschland auf jeden fall, dass ein vater das alleinige sorgerecht erhält. statistisch gesehen, kommen die kinder eher noch ins heim. fakt ist entfremdung von einem elternteil bringt lebenslange schäden für betroffene kinder mit sich. die vorstellung vom vater oder der mutter, den/die man nie hatte, lässt kinder ewig auf der suche sein. oft sind es aber frauen, die über die beziehung hinaus nicht mehr mit dem partner verbunden sein wollen.

die entsorgten väter organisieren sich mittlerweile. sie kämpfen um ihre kinder, um aufmerksamkeit und zeit mit ihnen und um vertrauen. wir sollten überdenken an dieser stelle, dass es ohne männer keine kinder mehr gibt und den männern nicht nur verantwortung zu trauen, wenn alles gut läuft in der familie sondern auch, danach, wenn nichts mehr läuft zwischen mann und frau.

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