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Verkehrssicherheitswochen: Ohne Eltern-Taxi ist der Schulweg sicherer

Nicht nur am ersten Tag nach den Sommerferien, sondern das ganze Jahr über sorgen Eltern-Taxis für gefährliche Verkehrssituationen vor vielen Schulen oder auf dem Weg dorthin. Erfreulicherweise nehmen sich inzwischen auch immer mehr Schulen dieses Themas sowohl im Unterricht als auch anlässlich von Elternveranstaltungen an.

Verkehrssicherheitswochen in Frankfurt / Main

(pia) Dennoch ist der Trend, dass Schulkinder von Erwachsenen mit dem Auto zur Schule gebracht werden, ungebrochen. „Viele Eltern ignorieren in dem Glauben, sie würden ihr Kind im Auto möglichst schnell und gefahrlos zur Schule bringen, die Verkehrsregeln. Eltern-Taxis halten direkt vor dem Eingang zum Schulhof, auf Zebrastreifen oder auch mitten auf der Fahrbahn. Immer wieder wird auch zu schnell gefahren. Die Kinder sind oftmals nicht in einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert, die Eltern teilweise nicht angeschnallt“, beschreibt Verkehrsdezernent Stefan Majer alltäglich zu beobachtende Gefahrensituationen. „Zudem führen die von den Eltern gut gemeinten Taxitransfers zu Bewegungsmangel, Unkonzentriertheit und mangelnder praktischer Erfahrung bei den Kindern. Genau diese praktische Erfahrung brauchen die Kinder aber unbedingt, um sich im Straßenverkehr möglichst sicher bewegen zu können“, so der Verkehrsdezernent.

Verkehrsdezernat, Straßenverkehrsamt und Polizeipräsidium Frankfurt sehen es daher als gemeinsame Aufgabe, immer wieder über die mit den Eltern-Taxis einhergehenden Gefahren zu informieren. Und das seit inzwischen fünf Jahren im Rahmen der Aktion „Schulweg-Safari“, die auch im Internet unter http://schulweg-safari.de/aktion/ Tipps für den sicheren Schulweg bereit hält. In den gemeinsam durchgeführten Verkehrssicherheitswochen wollen Straßenverkehrsamt und Polizei Eltern über die Gefahren der „Eltern-Taxis“ aufklären, über Alternativen informieren und auch die Nichteinhaltung der Verkehrsregeln sanktionieren. „Durch die intensive Zusammenarbeit dieser beiden Verkehrssicherheitspartner ist es möglich, in dieser Zeit 35 Kontrollmaßnahmen vor Schulen durchzuführen – eine gute Allianz“, findet Verkehrsdezernent Majer.

Vor den Schulen angesprochene Eltern erhalten in diesem Jahr als praktischen „Give-away“ einen Schulweg-Safari-Ferienkalender, mit dem man die Ferientermine in den nächsten Jahren im Postkartenformat im Auge hat und gleichzeitig daran erinnert wird, dass es eine Alternative zum „Eltern-Taxi“ gibt. Zudem werden Straßenverkehrsamt und Polizei in diesen zwei Wochen über 100 gezielte Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen durchführen und an falsch parkende Verkehrsteilnehmer neben einem Knöllchen die „Karte Nina“ verteilen, die mit der Frage „Warum stehst Du auf meinem Weg?“ mehr Rücksicht einfordert und an die beste aller Verkehrsregeln erinnert: „Gegenseitige Rücksichtnahme, egal wie Sie gerade unterwegs sind.“ Die Kampagne „Schulweg-Safari“ ist eine der Schwerpunktkampagnen der Verkehrssicherheitsarbeit, die seit der Gründung des Verkehrsdezernates und des Straßenverkehrsamtes im Jahr 2006 im Fokus der gemeinsamen Präventionsarbeit mit der Polizei stehen.

Auf dem Informationsportal für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, und Familie können Sie sich zur Idee der Familienkutsche informieren. Ausgebildete Fahrer und erstklassige Fahrzeuge stehen für eine königliche Beförderung der kleinen Prinzen und Prinzessinen bereit.

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