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Führerschein: Vor der Freiheit stehen Hürden

Auto Innenraum (c) familienfreund.de

(djd). Der Führerschein darf nach erfolgreichen Versuchen mittlerweile bundesweit mit dem vollendeten 17. Lebensjahr gemacht werden. Bis zur Volljährigkeit müssen die jungen Leute allerdings mit einer Begleitperson fahren. Im Schnitt nehmen 17-Jährige etwa acht Monate lang am begleiteten Fahren teil und sammeln in dieser Zeit schon reichlich Fahrpraxis. Dies wirkt sich sehr positiv aus: Wer den Führerschein mit 17 gemacht hat, ist als 18-Jähriger Schätzungen zufolge an etwa 20 Prozent weniger Unfällen beteiligt als ein Fahranfänger, der auf diese Erfahrung verzichtet hat.

Zwei Hürden gilt es zu überspringen

Bevor junge Leute – egal ob mit 17 oder 18 – den Führerschein endlich in den Händen halten dürfen, gilt es allerdings zwei Hürden zu überspringen. Zum einen muss man die Prüfung erst einmal bestehen. Und zum anderen müssen auch noch die notwendigen finanziellen Mittel für die Fahrschule aufgebracht werden. Damit der Traum von der eigenen Mobilität nicht am Geld scheitert, sollte man auf jeden Fall die Preise der Fahrschulen vor Ort genau prüfen und sich über alternative Finanzierungsformen informieren.

Kosten beim Führerschein variieren deutlich

Was kostet heute der Führerschein? Das hängt zwar auch vom Fahrschüler ab – denn die Anzahl der Fahrstunden, die bis zur erfolgreich absolvierten Prüfung abzulegen sind, kann deutlich variieren. Die Kosten unterscheiden sich aber auch von Fahrschule zu Fahrschule erheblich, wie der ADAC in seinem jüngsten Preisvergleich feststellte. Das teuerste Angebot im Test lieferte eine Fahrschule im oberbayerischen Freising: Mit 2.434,20 Euro sind Fahrschüler hier dabei. Eine Fahrschule in Berlin dagegen verlangt mit 1.146,70 Euro weniger als die Hälfte. Von besonderer Bedeutung ist vor allem der regionale Vergleich, da Fahrschüler in der Regel auf die Angebote der ortsansässigen Anbieter angewiesen sind. Auch hier können die Preise deutlich abweichen. Schlusslicht im ADAC-Test war Leipzig mit einer Preisdifferenz von 759 Euro zwischen günstigster und teuerster Fahrschule.

Übung macht den Meister

Den meisten Fahrschülern graut vor allem vor der praktischen Führerscheinprüfung, denn auf diese kann man sich nicht so ohne weiteres vorbereiten. Zwar kann man mit ein paar weiteren Fahrstunden die Routine erhöhen, diese können aber noch einmal ordentlich bei den Kosten zu Buche schlagen. Das geht aber auch anders: Fast überall gibt es Verkehrsübungsplätze, auf denen Fahranfänger in Begleitung eines volljährigen Führerscheinbesitzers für kleines Geld üben und Praxiserfahrung sammeln können. Im Internet und bei der familienfreund KG gibt es Listen mit Übungsplätzen in der Nähe und weiteren hilfreichen Informationen.

Wenn das nötige „Kleingeld“ fehlt

So oder so – der Führerschein kostet ein ordentliches Sümmchen. Für alle, die nicht auf das Sparschwein, Eltern, Opa und Oma oder einen lukrativen Ferienjob zurückgreifen können oder wollen, gibt es inzwischen auch neue Modelle der Finanzierung. Der Familienservice hilft mit konkreten Informationen weiter. Sprechen Sie ihn einfach an.

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1 Kommentar zu “Führerschein: Vor der Freiheit stehen Hürden”

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