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Teil 2: Vorsicht, Fake-Shop!

mit dem Einkaufswagen durch den Supermarkt (c) sirigel / pixabay.de

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. So kurz vor dem Fest sind die meisten mit den Gedanken schon ganz woanders! Die letzten Geschenke werden besorgt oder der Einkaufszettel für die Festtage abgearbeitet. Manche begeben sich auch noch vor dem 24. auf große Fahrt oder verbringen den Jahreswechsel am anderen Ende der Welt. Wer denkt da schon an Straftaten, Einbrecher, Langfinger etc.? Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes liefert wichtige Tipps und Tricks rund um die Feiertage, das Internetshopping oder das Reisen.

Wer noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk bequem im Internet bestellen will, sollte ein paar Tipps beachten. Denn Betrüger nutzen Fake-Shops, also komplett gefälschte Internet-Verkaufsplattformen, um ahnungslose Online-Käufer abzuzocken. Fake-Shops sind teilweise Kopien real existierender Websites, wirken daher seriös und lassen beim Käufer selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen. Mit aus dem Internet kopierten Produktbildern und Informationen, professionell aufgemachten AGBs (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) und einem gefälschten Impressum wollen Kriminelle das Vertrauen der Online-Shopper gewinnen und sie so zum Kauf animieren. Ein weiteres Lockmittel ist der scheinbar besonders günstige Preis des gesuchten Produkts. mehr…

Tipps der Polizei:

  1. Keine Spontankäufe: Bevor Sie ein Produkt in den Warenkorb eines Online-Shops legen, sollten Sie den Preis des Produkts bei anderen Anbietern wie dem Händler vor Ort vergleichen. Denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen.
  2. Informieren Sie sich: Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen. In vielen Selbsthilfeforen erfahren Sie ebenfalls, ob Ihr gewählter Online-Händler unseriöse Geschäftspraktiken anwenden.
  3. Verbraucherzentrale hilft: In der Regel führt auch ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale zur gewünschten Information über einen Online-Händler.
  4. Nutzen Sie kostenfreie Programme („Web of Trust“ oder „Abzockschutz“): Diese zeigen die bekanntesten Fake-Shops im Internet auf.
  5. Wählen Sie sichere Zahlungswege: Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen. Getätigte Überweisungen können jedoch nur innerhalb einer Stunde rückgängig gemacht werden. Beim Lastschriftenverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden. Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union, paysafe oder Ukash.
  6. Kein Einkauf bei Zweifel: Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres Vertrauens erwerben.

Diese Hinweise und Tipps werden uns aus der Quelle zur Verfügung gestellt: Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes – www.polizei-beratung.de

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