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warum nicht jetzt ein baby kriegen?

euro (c) Artefaktum / pixelio.de

warum nicht jetzt ein baby kriegen? die berühmte frage nach der lebens- bzw. zukunftsplanung beschäftigt viele vor allem jüngere menschen. wie eine studie von elitepartner belegt, ist die kinder- und heiratsfrage für viele frische beziehungen der erste härtetest. entscheidend für eine beziehung, so gaben 44% der befragten singles an, ist eine ähnliche vorstellung über heirat und kinder. „die entscheidung für eine heirat oder ein kind ist ein wichtiger schritt, die partnerschaft zu intensivieren“, erklärt diplom-psychologin lisa fischbach. „sind die bedürfnisse hier unterschiedlich, steht das paar vor einer herausforderung.

einen zufrieden stellenden kompromiss gibt es dann selten.

daher sehen besonders junge menschen es als beziehungsprobe, wenn das erste mal über themen wie heirat und kinder gesprochen wird. in diesem alter stecken paare vor allem in der planungsphase: Wollen wir zusammenbleiben, ein baby bekommen, ein haus kaufen? das sind schwerwiegende entscheidungen, die die lebensweichen stellen.“ weiterhin ergab die studie, dass die schwere dieses themas mit zunehmenden alter nachlässt. von 45 bis 54 jahre sieht nur noch jeder 3. sprengstoff in diesem thema. vielleicht liegt das ja daran, dass bis dahin die würfel, für eigene kinder schon längst gefallen sind?

[update: 15.04.2007] eine familie zu gründen, will gut überlegt sein!

eine familie zu gründen und kinder zu bekommen, ist teuer. wie das statistische bundesamt gestern mitteilte, ist die tendenz der ausgaben für kinder steigend. 1998 betrug das durchschnittliche finanzielle aufkommen pro kind 496 euro im monat. bereits 2003 stieg die zahl auf 549 euro pro monat. grund für diesen trastischen anstieg waren erhöhte preise für miete, treibstoff und wartung des autos. zwar bestehen keine aktuellen angaben für das jahr 2006 -doch eines ist sicher- die tendenz ist steigend. gerade bei kinder und jugendlichen im alter von 6-18 jahren sind erhöhte kosten zu leisten.

doch um die aktuelle lage einschätzen zu können, zeigte eine umfrage bei ca. 53 000 deutschen haushalten, dass die ausgaben natürlich auch vom einkommen der eltern abhängen. so kann zum beispiel eine person mit einem monatsgehalt von 1717 euro nur für 325 euro ausgaben aufkommen entgegengesetzt dazu ein gut verdienender mit 5427 euro im monat für sein kind schon reichlich 862 euro “lockermachen”. für paare mit großfamilienplänen eine gute nachricht: mit wachsender kinderzahl sinken die ausgaben zur grundaussattung der kinder.

[update: 27.11.2008] Kinderwunsch, ungewollte Kinderlosigkeit und finanzielle Unterstützungen in Sachsen

keine kinder bekommen, ist eine diagnose, die man dank modernster forschung und fortschrittlicher methoden nicht immer hinnehmen muss.was sicher nur “insider” wissen, ist, dass seit 2004 nur 3 versuche zur künstlichen befruchtung mit einem eigenanteil von 50% von den krankenkassen übernommen werden. das stellt paare immer wieder vor die herausforderung zugunsten oder ungunsten der finanzierung auf kinder zu verzichten. das darf nicht sein, erklärte alexander krauß, sozialpolitischer sprecher der cdu. “wir wollen nicht, dass die betroffenen aus finanziellen gründen auf eine künstliche befruchtung verzichten”. so heißt es ab 2009 familienplanung mal anders. bis zu 1,1 mio euro pro jahr hat die cdu für landeszuschüsse vorgesehen. konkret heißt das, dass bei künstlicher befruchtung in sachsen nur noch 25% der kosten von den paaren als eigenanteil getragen werden müssen. das würde eine ersparnis von 800 – 900 euro pro befruchtungsmethode ausmachen.

[update: 31.12.2009] mehr sagen ja zum baby

wie das statistische bundesamt meldet, gab es im 3. quartal des jahres 2009 4,3% weniger schwangerschaftsabbrüche. rund 26 700 schwangerschaftsabbrüche wurden im 3. quartal in deutschland gemeldet. das sind fast 1 200 weniger als im dritten quartal 2008. die meisten schwangerschaftsabbrüche wurden in der altersgruppe der 18 bis 34jährigen frauen gemeldet.

in jedem fall haben sich mehr minderjährige schwangere für ihr kind entschieden. bei den unter 18-jährigen (anteil von knapp 5%) ging die zahl der schwangerschaftsabbrüche um 2% im vergleich zum entsprechenden vorjahresquartal zurück.

97% aller frauen entschieden sich nach nutzung der beratung bzw. erhalt des beratungsscheines für den abbruch. die eingriffe erfolgten überwiegend ambulant (97%), und zwar zu 78% in gynäkologischen praxen und zu 19% ambulant im krankenhaus. rund 6% der frauen ließen den eingriff in einem bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten.

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