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was 2010 bringt: änderungen in deutschland

Mit dem Feuerwerk kommen auch die Neujahrsvorsätze (c) Jakob Ehrhardt / pixelio.de

was 2010 so alles bringt, kann man persönlich nicht mit sicherheit sagen aber versuchen alles so günstig, wie möglich zu beeinflussen. einige änderungen und neuerungen für deutschland sind jedoch entweder längst beschlossen oder aber treten in diesem jahr in kraft.

je nach lebenslage, alter oder status trifft es einen – mal mehr oder mal weniger. einige der änderungen haben wir hier für sie gefunden und zusammengefasst:

die gesetzlich versicherten:

  • die gesundheit wird mal wieder teurer, die ausgaben für ärzte, für krankenhäuser und vor allem für medikamente explodieren weiter. bei den gesetzlichen kassen ist es nur eine frage der zeit, bis die ersten ihren mitgliedern zusatzbeiträge abverlangen, weil ihnen das wasser bis zum hals steht.

für die privatversicherten:

  • bei den privatversicherungen steigen viele prämien um fünf prozent und mehr

für kinder:

  • gibt es aber januar 2010 mehr kindergeld – das kindergeld steigt 2010 für das erste und zweite kind monatlich von 164 euro auf 184 euro, für das dritte kind von 170 euro auf 190 euro und für alle weiteren kinder von 195 euro auf 215 euro

für arbeitnehmer/arbeitgeber:

  • elena soll eingeführt werden, die entgeltnachweise von arbeitnehmern sollen zur erleichterung in einer zentralen datenbank erfasst werden – datenschützer laufen schon eine weile sturm
  • ab januar können betroffene mitarbeiter bis zu 18 monate kurzarbeitergeld bekommen

für verbraucher:

  • ab 2010 sind beratungsprotokolle bei gesprächen mit bankkunden pflicht, alle wertpapiere und produkte, die der berater seinem kunden empfohlen hat und warum, müssen genannt werden
  • ab april 2010 sollen Auskunfteien wie schufa, creditreform und bürgel über ihre bewertungsmethoden der wirtschaftlichen verhältnisse von verbrauchern – das sogenannte scoring – auskunft zu geben
  • das p-konto für den besseren pfändungsschutz kommt

für erben und menschen die vererben:

  • der pflichtteil des erbes darf nur noch entzogen werden, wenn ein angehöriger oder naher verwandter rechtskräftig zu einer freiheitsstrafe von mindestens einem jahr ohne bewährung verurteilt wurde – da gab es eine novellierung zu früher – wird der pflichtteil via testament entzogen, muss angegeben werden, wieso und warum

für den steuerzahler:

  • der sogenannte grundfreibetrag steigt von 7834 € auf 8004 € für ledige und von 15669 auf 16009 für verheiratete paare – 8004 € beziehungsweise 16009 € bleiben somit künftig nach abzug von werbungskosten und anderen aufwendungen vom zugriff des fiskus verschont
  • berufstätige hhepaare bekommen 2010 mehr gestaltungsmöglichkeiten bei der lohnsteuerklasse.

für internetuser:

  • ab dem 11. juni 2010 wird die widerrufsfrist im netz auf zwei wochen verkürzt und damit den anderen online- und fernabsatzgeschäften angeglichen

für pflegende und zu pflegende:

  • in der vollstationären pflege steigt der monatliche betrag nur für schwerstpflegebedürftige in stufe iii von 1470 auf 1510 euro. beim pflegegeld geht’s in allen drei stufen um zehn euro nach oben auf 225 euro, 430 euro und 685 euro. in der kurzzeitpflege steigt der satz für alle pflegestufen von 1470 auf 1510 euro

falls ihnen noch neuerungen und weitere änderungen bekannt sind, so freuen wir uns über zahlreiche kommentare.

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