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Weibliche Herzen leiden anders

Mit dem Fahrrad auf die Reise (c) familienfreund.de

Der Herzinfarkt und seine Vorstufe Angina pectoris gelten als typische Männerkrankheiten. Die Realität sieht für Frauen nach der Menopause jedoch anders aus: In der Lebensmitte ziehen sie mit den Männern gleich, wenn es um Herzerkrankungen geht. Doch weibliche Herzen leiden anders:

(djd/pt). Die Gefahr, dass der Vorbote eines Herzinfarktes nicht erkannt wird, ist beim weiblichen Geschlecht sogar größer. Denn neben starken Schmerzen und einem Engegefühl in der Brust können bei Frauen auch harmlos scheinende Symptome wie Bauchschmerzen oder Übelkeit Herzgefahr signalisieren. Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Erbrechen und Verspannungen sind weitere für Frauen typische Anzeichen einer Brustenge, wie Angina pectoris auch genannt wird.

Wenn der Herzmuskel zu wenig Sauerstoff bekommt

Diese unspezifischen Warnsignale des weiblichen Herzens würden oft nicht richtig erkannt, warnen Mediziner. Für die betroffenen Frauen kann das fatale Folgen haben. Denn eine Angina pectoris bedeutet, dass wichtige Blutbahnen bereits so verengt sind, dass das Herz nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Und das kann in einen völligen Gefäßverschluss und damit in einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt münden. Diese Gefahr steigt für Frauen mit dem Absinken des Östrogenspiegels zu Beginn der Wechseljahre stark an. Ab diesem Zeitpunkt lässt die schützende Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone nach. Sie sorgen vor der Menopause dafür, dass Frauen weniger Herzinfarkte erleiden als Männer.

Die Herzen von Diabetikerinnen sind besonders gefährdet

Noch größer wird die Gefahr, wenn ältere Frauen unter einem Typ-2-Diabetes leiden. Verschärft wird ihr Herzrisiko zusätzlich, wenn sie nicht ausreichend mit dem Mineralstoff Magnesium versorgt sind, der für die Herzgesundheit wichtig ist: Diabetiker verlieren oftmals über den Harn viel mehr Magnesium als Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel. Aber auch die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren fördern Verluste an dem Mineralstoff.Wie schwerwiegend ein Magnesiummangel ist, fand etwa ein US-Forscherteam vom US Department of Agriculture in North Dakota bei einer Untersuchung von Frauen zwischen 47 und 75 Jahren heraus. Dabei zeigte sich, dass 57 Prozent der Untersuchungsteilnehmerinnen, die sich magnesiumarm ernährten, schon nach weniger als drei Monaten unter Herzbeschwerden, wie Herzrasen und Rhythmusstörungen, litten. Engpässe in der Magnesiumversorgung sind nicht ungewöhnlich, wenn vorwiegend hoch verarbeitete Lebensmittel wie Weißbrot oder Fertiggerichte auf dem Speiseplan stehen. Das Mineral steckt vor allem in Hülsenfrüchten, Nüssen oder Vollkornprodukten.

Strategien für ein gesundes Herz

Vitalstoffexperten raten daher Risikogruppen zur Einnahme von Magnesium zum Schutz des Herzmuskels. Der Mineralstoff trägt dazu bei, dass das Herz gleichmäßig schlägt und optimal mit Energie versorgt wird. Als besonders herzschützend gilt die Verbindung aus Magnesium und Orotsäure, das Magnesiumorotat, das etwa als magnerot Classic in Apotheken erhältlich ist. „Magnesiumorotat vereint die herzschützenden Eigenschaften von Magnesium und Orotsäure und führt gleichzeitig zur Optimierung der Magnesiumwirkung“, berichtet Prof. Joachim Schmidt, Facharzt für Pharmakologie in Dresden.Klinische Studien belegen, dass diese Biofaktoren-Kombination die Widerstandskraft des gefährdeten und vorgeschädigten Herzen verbessert und Angina pectoris-Anfälle reduziert.Der Vitalstoff kann die Hauptstrategien im Kampf gegen die Angina pectoris wirkungsvoll ergänzen, aber nicht ersetzen: Neben dem Abbau von Übergewicht sind vor allem der Nikotinverzicht, ein maßvoller Alkoholkonsum, Stressvermeidung und regelmäßige körperliche Bewegung für die Herzgesundheit wichtig.

Auch Stress macht Herzbeschwerden

Herzschmerzen, Beklemmungen oder Herzrasen sind nicht immer Zeichen einer organischen Erkrankung. Bei Stress treten diese Symptome manchmal auch dann auf, wenn mit dem Herzen alles in Ordnung ist. In diesem Fall stellt der Arzt die Diagnose „funktionelle Herzbeschwerden“. Die Störung geht dabei oft mit Unruhe, Nervosität, Erschöpfung oder Schlaflosigkeit einher. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Hintergründe kann man online etwa auf www.magnerot-classic.de nachlesen (im Bereich „Herz im Stress“).

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