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weiße Weihnacht: Und vorher locken die Weihnachtsmärkte

Christkind und Krippe in München (c) christophmeinersmann / pixabay.de

Auch dieses Jahr locken deutschlandweit die Weihnachtsmärkte. Der Glühwein hat Hochkonjunktur und erreicht, wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt mit 450.000 Litern, rekordverdächtige Ausschankwerte. Und auch in Leipzig gibt es Glühwein satt. Eine besondere Aktion wurde auf der jährlich stattfindenden Fachkonferenz der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ins Leben gerufen. Statt blaue Weihnachten soll es dieses Jahr nur weiße geben. Als eine der Ersten unterschrieb Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (MdB) diese freiwillige Selbstverpflichtung.

„Weihnachten ist das traditionelle Fest der Liebe und damit das Fest der Kinder. Sie sollen darum das Fest unbeschwert genießen können,“ betonte Sabine Bätzing. „Tag für Tag treffe ich Menschen, deren Engagement das Ziel eint, den Drogen- und Suchtmittelkonsum zu reduzieren. Das wird gelingen, wenn alle Institutionen, Berufsgruppen und jeder Einzelne aktiv an dieser Aufgabe mitwirken.“

Die Idee zur Aktion stammt ursprünglich aus Schweden und ist prinzipiell gar nicht so schlecht. Leider liegt die Verantwortung nicht nur allein bei den Eltern. Auch, wenn laut einer Studie aus dem Sommer 2008 42 % meinen, dass es im Jugendalter zum guten Ton gehört, mal betrunken gewesen zu sein, sind diese Ergebnisse auch den fehlenden Vorbildern durch die Menschen in deren Umgebung geschuldet. Wer gar nichts „trinkt“, regt seine Umwelt schon mal zu Spekulationen an und wird still belächelt. Es gehört eben irgendwie einfach dazu.

Kinder begegnen Tag ein Tag aus noch so vielen großen Menschen, außer ihren Eltern. Sie sehen, hören, beobachten und ahmen nach. So lockt fast jedes Fest primär mit Trink- und Essbuden anstatt mit Inhalt. Zum Beispiel stand genau neben dem Kinderland auf den Stadtfest eine Bierbude. Ohne Alkohol scheint es, bleiben die Besucher aus oder die nötige Finanzierung in Form von Sponsoring fehlt. Allein das Wort Alkoholgenuss suggeriert einem positiven Klang und ein gutes Gefühl. Kinder sollen am Leben in der Gesellschaft teilhaben. Sie sollen sich wohlfühlen und entfalten können. Gut wäre es sicher, wenn alle regelmäßig Trinkgewohnheiten und -anlässe prüfen, um vorbildlich zu handeln.

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3 Kommentare zu “weiße Weihnacht: Und vorher locken die Weihnachtsmärkte”

  1. Bergmännische Erlebnisweihnacht

    Freiberg – Die Silberstadt Freiberg verwandelt sich Ende November zum 25. Mal in eine Weihnachtswunderwelt mit festlich erleuchteter Altstadt, bergmännischem Christmarkt und großer Eisbahn im Schloss Freudenstein. Neben 90 liebevoll gestalteten Holzhütten lassen die „Kleine Bergwerkstatt“ für Kinder, die Mettenschicht mit Bergparade im Fackelschein am 6. Dezember und das Einläuten der Freiberger Weihnachtsruhe am 22. Dezember den Bergbau auf dem Freiberger Christmarkt lebendig werden.

    25. November bis 22. Dezember, jeweils mindestens von 10 bis 20 Uhr

    Anreise mit Regional-Express und Regionalbahn bis Freiberg

  2. Merseburger Schlossweihnacht

    Merseburg – Auf dem Domhof der „bezaubernden Stadt“ werden die Besucher ab dem 6. Dezember mit Glühwein und Feuerzangenbowle empfangen. Im Schlossinnenhof erwartet die Gäste die einmalige Atmosphäre der Schlossweihnacht. Zum vierten Mal erstrahlt in diesem Jahr der Weihnachtsbaum vor dem Prunkerker. Kinderkarussells, Kleinkunst auf der Bühne und der Märchenwald verzaubern die Gäste in der Vorweihnachtszeit

    6.–14. Dezember, 11 bis 19 Uhr

    Mit der Regionalbahn bis Merseburg Bahnhof, von dort etwa 500 Meter zu Fuß zum Dom

  3. Erfurter Weihnachtsmarkt mit Blumengebinden

    Erfurt – Eine zwölf Meter hohe erzgebirgische Weihnachtspyramide dreht sich zur Adventszeit auf dem Domplatz. Weitere Attraktionen sind die Krippe mit 14 fast lebensgroßen Holzfiguren und die weihnachtlichen Konzerte auf der Bühne vor den Domstufen. Die Floristen der Blumenstadt Erfurt zeigen in den Kellergewölben unter dem Domberg „Florales zur Weihnachtszeit“.

    Eröffnung am 25. November 2014 um 17 Uhr; 26. November bis 22. Dezember, jeweils mindestens von 10 bis 20 Uhr

    Mit dem Regional-Express oder der Regionalbahn bis Erfurt Hbf, von dort mit der Stadtbahnlinie oder zu Fuß

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