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Wenn der Bürojob nur noch müde und schlapp macht

Ablage von Firmenunterlagen (c) pix1861 / pixabay.de

Laut einer Umfrage des Onlinekarriereportals Monster essen die meisten Angestellten ihr Mittag am Arbeitsplatz – und das lieber schnell am Schreibtisch oder direkt am Kopierer. Dafür verschmähen sie eine ausgedehnte und erholsame Mittagspause. 35 % der 17.000 Befragten europäischen Arbeitnehmer gaben an, mittags am Arbeitsplatz nur schnell ein Brötchen zu essen. Für ein ausgedehntes Mittagsmahl nehmen sich immerhin noch 34 % der Arbeitnehmer Zeit. Allerdings essen 9 % gar nichts zu Mittag.

Die schnelle Mahlzeit zwischendurch

In Deutschland suchen sich 32 % eine ruhige Oase zum Essen und nur 29 % bevorzugen eine schnelle Mahlzeit zwischendurch am Schreibtisch. Allerdings geben widerum 14 % der deutschen an, gar nicht zu essen. In Ländern, welche bekannt für ausgiebige Mahlzeiten sind, nimmt sich die Hälfte der Befragten Zeit für ein stressfreies Mittag. In Polen und Ungarn ist die Zahl derer, welche gar nichts essen, am größten. Büroangestellte ernähren sich häufigs ungesund, nehmen sich keine Zeit und essen direkt am Arbeitsplatz.

Ernährungsexperten warnen vor dem „Nebenbei-Essen“

Oft haben die Arbeitnehmer soviel zu erledigen, dass sie nicht genügend Zeit zum essen haben. So übergehen sie ihren Hunger oder essen schnell was zwischendurch. Diese falsche und unausgewogene Ernährung kann auf lange sicht nicht nur dick, sondern auch krank machen. Die Arbeitnehmer fühlen sich häufig schlapp, müde und sind unkonzentriert bei der Arbeit. Täglich werden wir mit Hochs und Tiefs konfrontiert und müssen uns der jeweiligen Situation immer wieder anpassen. Solange wir meinen alles im Griff zu haben, sehen wir Stress oftmals als Herausforderung. Verlässt uns aber dieses Alles-im-Griff-haben-Gefühl, werden wir schnell mit unserem Nervensystem und den dazugehörigen Stressfaktoren konfrontiert. Dann ist es Zeit, die Stress-Notbremse zu ziehen!

Setzen Sie auf Qualität

Kommen Sie am Morgen zur Arbeit und bevor Sie noch die Jacke ausgezogen haben, sichten Sie schon Ihr Postfach? Nehmen Sie sich kaum Zeit für eine Mittagspause und schlingen Ihr Essen oftmals runter? Suchen Sie auf Ihrem Schreibtisch immer wieder nach Unterlagen, die Sie jetzt gerade benötigen? Geben Sie einem Kollegen eine Info, schreiben Sie parallel eine Email an den Einkauf und sind gedanklich schon bei der Besprechung in einer Stunde? Sie kennen solche Arbeitstage sicher! Aber was ist zu tun?

Ganz einfach: Setzen Sie ein klares Stopp! Setzen Sie Prioritäten und damit auf Qualität! Nur weil Sie vieles gleichzeitig erledigen und keine Zeit für Pausen haben heißt das noch lange nicht, dass Sie gute Arbeit leisten. Verwechseln Sie Quantität nicht mit Qualität! Wenn Sie Ihre Arbeit nicht im Rahmen eines vernünftigen Arbeitstages erledigen können, dann stimmt etwas mit Ihrer Planung nicht.

Wie innen so außen

Herrscht auf Ihrem Schreibtisch ein heilloses Durcheinander, was Ihnen eine Menge Zeit raubt? Dann gehen Sie das Thema systematisch an und bleiben Sie dabei. Räumen Sie einmal richtig auf und legen Sie Ihre Papiere ab. Nehmen Sie Schriftstücke nicht mehrmals in die Hand sondern finden Sie für alles den richtigen Platz. Ihr äußeres Chaos entspricht Ihrem inneren Chaos!

Erledigen Sie die ungeliebten Aufgaben am Morgen

Prüfen Sie immer zuerst, ob Sie die nun anstehende Aufgabe wirklich selbst erledigen müssen oder ob es ein Kollege oder Mitarbeiter tun kann. Beginnen Sie dann direkt am Morgen mit den Aufgaben, die Sie am wenigsten gern machen. Am Morgen haben Sie die meiste Energie. Nach dem Mittagessen sackt das körperliche und geistige Leistungsvermögen ab. Wenn Sie sich bis dahin vor den ungeliebten Aufgaben gedrückt haben, haben Sie es nun doppelt schwer. Abgesehen davon wird es ein gutes Gefühl sein, die unerfreulichen Themen hinter sich zu haben.

Stress lass nach – wenn es gar nicht mehr geht

Ziehen Sie die Notbremse! Gehen Sie irgendwo hin, wo Sie zur Ruhe kommen können. Setzen Sie sich. Schließen Sie die Augen und atmen Sie bewusst und tief durch. Achten Sie auf die Kiefermuskulatur und entspannen Sie diese. Lassen Sie die Gedanken soweit wie möglich zur Ruhe kommen. Denken Sie an etwas Schönes. Vielleicht an den letzten Urlaub. Atmen Sie ruhig und tief weiter und entspannen Sie Ihre Schulterpartie. Sie können nach dieser kurzen Auszeit wieder klarer denken, weil Sie sich beruhigt und das Gehirn mit Sauerstoff versorgt haben.

Unter Stress werden die Muskeln und Organe im Körper angespannt. Die Atmung wird flacher und die Sauerstoffzufuhr eingeschränkt. Das spüren Sie an Ihrer Gehirnaktivität. Gönnen Sie sich daher immer wieder mal eine Auszeit!

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