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Wenn Kinder und Teenager schlank sein wollen

Ernährung | Wurstplatte (c) familienfreund.de

Magersüchtig, mager, schlank, nicht schlank, vollschlank, dick, fett … Es ist nicht nur eine subjektive und individuelle Antwort möglich. Die Gesellschaft – also wir alle – beeinflussen die Vorstellung von einem ‚ansprechenden‘ Körper und manchmal schießen einzelne Meinungsmacher über das Ziel hinaus und lösen einen Schlankheitswahn aus. Zu diesem Thema, insbesondere bei den jungen und noch formbaren Angebörigen, hat sich unser Familienservice mit dem Know-How-Partner Nestlé Gedanken gemacht.

Es kommt der Zeitpunkt, da tauschen Mädchen Barbiepuppen und Pferdebücher gegen Wimperntusche, Lidschatten und modische Klamotten. Immer öfter betrachten sich Jugendliche kritisch im Spiegel und beobachten argwöhnisch die eigene Figur. Eis und Schokolade sind nun als Figurkiller verpönt. Problematisch wird es jedoch, wenn die Teenager anfangen, Diät zu halten. Kinder und Jugendliche schätzen ihre Figur oft selbst ein. Sie denken, sie seien zu dick, obwohl sich ihr Gewicht im normalen Maß befindet.

Wachstum und gute Figur – kein Widerspruch

„Mit einem BMI-Rechner für Kinder können Eltern das Gewicht ihres Kindes besser einschätzen“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudios. Als Informationen genügen das Alter des Kindes, das Gewicht und die Körpergröße. „Für das ideale Gewicht zu hungern, ist in der Wachstumsphase gefährlich. Teenager brauchen eine Menge Energie, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Das sind Baumaterialien für Knochen und Muskeln“, so Dr. Arms. Außerdem: Diäten sind bei Jugendlichen häufig das Einstiegstor für Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie. Eltern beobachten ihre Kinder daher am besten genau, aber unauffällig. Wenn selbstkritische Äußerungen über das Gewicht zur Regel werden, sollten sie sicherheitshalber mit einem Arzt oder Psychologen sprechen.

Sport gibt Selbstvertrauen

Doch Verbote und Ermahnungen bringen wenig. „Die jungen Erwachsenen finden am einfachsten einen gesunden Lebensstil, wenn die ganze Familie bei gesunder, ausgewogener Ernährung und beim Sport mitmacht“, so Dr. Elke Arms. Vorbilder sind in diesem Alter besonders wichtig. Wie eine gesunde Ernährung aussieht, zeigt die Ernährungspyramide. „Statt einer Diät ist Sport die bessere Lösung bei Gewichtsproblemen: Zusammen mit Freunden und Freundinnen macht Sport Spaß und lenkt ab von den Gedanken rund ums Gewicht, vermittelt mehr Selbstvertrauen und Wohlbefinden und baut Muskulatur auf“, so Dr. Elke Arms.

Mein Kind will gar nichts essen

Oft klagen Eltern darüber, dass die Kinder nicht essen wollen, nichts schmeckt ihnen. Gerade in der Pubertät entbrennen viele Machtkämpfe ums Essen. Kinder merken schnell, wie wichtig es den Eltern ist, dass ausgewogen und ausreichend gegessen wird. „Harmonische und genussvolle Familienmahlzeiten sorgen für Appetit und Hunger“, empfiehlt Dr. Elke Arms.

Tipps des Nestlé Ernährungsstudios:

  • Gemeinsam am Familientisch ohne Ablenkung durch TV, Musik oder Telefon essen
  • Streitgespräche bei Tisch vermeiden
  • Getränke nicht vor einer Mahlzeit, sondern dazu oder danach reichen

Teenies achten zwar auf die Figur, lassen sich aber mit unwiderstehlichen Events locken, wie

  • einer Woche Wunschessen mit allen Lieblingsgerichten
  • einer Einladung in die Eisdiele
  • einer Kochparty mit Freundinnen

Ihre Meinung ist gefragt

Wie und wann sprechen Sie mit ihren Kindern ? Spielt das Thema ‚Schlank sein‘ bei Ihnen überhaupt eine Rolle ? Wir, Nestlé und die familienfreunde, würden gern mehr von Ihren individuellen Vorstellungen erfahren. Kommen Sie in den Kommentaren, auf Facebook und Google+ mit uns Gespräch und geben uns gern auch kritische Hinweise.

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