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gesunde ernährung – projekt oder lebensaufgabe?

Bratwurst Kohlrabi Salzkartoffeln (c) Thomas Buddenbrock / pixelio.de

während in presse und internet die diskussionen um die richtige höhe der grundsicherung nicht abreißen, stellt man andererseits fest, dass immer mehr teile der elterlichen sorge und kompetenzen über steuerfinanzierte projekte in obhut von einrichtungen übergeben wird. ein beispiel ist hier die gesunde ernährung. scheinbar ist es kein problem fördermittel von eu und bund in großen mengen zu binden, während die gezielte erhöhung von sozialleistungen und stärkung von geringverdienern unlösbar scheint.

und welches projekt starten wir heute?

dabei trägt diese art der steuerfinanzierten kompetenzübergabe keineswegs zur gerechteren verteilung und zum gleichmäßigeren zugang bei. was auf den ersten blick gut aussieht, wird auf dem zweiten nur dem zu teil, der gerade die einrichtung besucht, welche sich intensiv und konzeptionell damit beschäftigt. es liegt in den händen von schulen, kitas, vereinen und trägern, wer sich wann, wo und wie an projekten beteiligt. auch das publizieren und die zugänge sind nicht generell geregelt. man kann als eltern auch schon mal abprallen, wenn man gelesen hat, dass… oder vorschlägt, sich da und da zu beteiligen. so geben eltern meist nur dezente hinweise zu dem, was ihrer meinung nach zu kurz kommt oder der spross in der einrichtung vermissen könnte.

aber ist gesunde ernährung ein projekt oder nicht doch eher ein lebensaufgabe?

und warum stärkt man nicht die familien direkt? weshalb beschwert man sich dann letztlich aber doch bei den eltern, wenn es trotz besuch in kita, schule & co. nicht klappt? auch andere elterliche kompetenzbereiche sind längst nicht mehr unangetastet. es ist unmöglich aufgrund des vorherrschenden bildungssystems entsprechend nach benötigten kompetenzen und schwerpunkten flexibel einrichtungen zu wählen. die eine, die sich allem gleichmaßen intensiv widmet, sucht man meist vergeblich. das selbe gilt oft für die nachhaltigkeit von projekten. so gibt es über projekte stets viele offene wunden zu versorgen, die dem „patienten gesellschaft“ allenfalls linderung verschaffen, jedoch nicht die dringend erforderliche genesung herbeiführen.

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