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Wie geht es weiter nach dem Studium?

In den Universitäten werden Fach- und Führungskräfte der Zukunft ausgebildet (c) nikolayhg / pixabay.de

Die Fehleinschätzung könnte kaum drastischer sein: Während sich Studenten einen sanften Übergang ins Berufsleben durch eine fachliche Aus- und Weiterbildung, individuelle Coaching-Programme und Softskill-Trainings ausmalen, erinnern sich Akademiker mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung vor allem an eins: den Sprung ins eiskalte Wasser. Doch wie geht es weiter nach dem Studium?

Studenten haben völlig falsches Bild vom Berufseinstieg

Die Fehleinschätzung könnte kaum drastischer sein: Während sich Studenten einen sanften Übergang ins Berufsleben durch eine fachliche Aus- und Weiterbildung, individuelle Coaching-Programme und Softskill-Trainings ausmalen, erinnern sich Akademiker mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung vor allem an eins: den Sprung ins eiskalte Wasser. An Kennzahlen gemessen zu werden, war eine ebenso neue Erfahrung wie der plötzliche Umgang mit einer großen Unbekannten: dem Faktor Mensch – sei es als Kunde, Vorgesetzter oder Kollege. Zudem erwies sich das an den Hochschulen vermittelte Fach- und Methodenwissen im Berufsalltag als unzureichend. Der eindringliche Rat an den akademischen Nachwuchs: bereits während des Studiums möglichst viel Praxiserfahrung sammeln.

Studentenbefragung „unicensus11“: zu wenig Zeit für praktisches im Lehrplan

Der straffe Lehrplan der Bachelor- und Master-Studiengänge scheint jedoch wenig Platz für die Business Class zu lassen. Knapp die Hälfte der Studentinnen und Studenten (49 Prozent) gibt an, Studium und Arbeit nur schwer miteinander verbinden zu können, 47 Prozent arbeiten während des Semesters gar nicht oder nur geringfügig (maximal fünf Stunden pro Woche). Ein deutlich anderes Bild zeigt sich während der Semesterferien. Dann verzichtet nur noch jeder vierte Student auf einen Nebenjob, 20 Prozent der Studentinnen und Studenten arbeiten zwischen 11 und 20 Stunden pro Woche, 31 Prozent sogar mehr. Besonders begehrt sind Tätigkeiten als sogenannter Werkstudent, die einen fachlichen Bezug zum Studium vorweisen und eine Möglichkeit bieten, sich frühzeitig bei einem potentiellen Arbeitgeber zu bewähren.

„Das Dilemma aus Sicht der Studenten: die Ausbildung an den Hochschulen bereitet nicht optimal auf den Berufsstart vor, und die Unternehmen kümmern sich zu wenig um den akademischen Nachwuchs. Diese Lücke können Studenten nur selbst schließen, indem sie möglichst früh praktische Erfahrungen sammeln und an ihrer sozialen Kompetenz feilen“, resümiert Olaf Kempin, Geschäftsführer der univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit über 500 Studenten, Absolventen und Young Potentials und setzt diese bei vielerlei Beratungs- und IT-Projekten in Unternehmen ein.

Über unicensus11:

Die jährliche, repräsentative Befragung „unicensus“ der univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt, beleuchtet das Lebensumfeld von Studentinnen und Studenten in Deutschland – warum sie parallel zum Studium arbeiten, was sie erwarten und wie sie leben. Im Juni und Juli 2011 wurden anhand eines Fragebogens persönliche Gespräche mit knapp 1.200 Studentinnen (45 Prozent) und Studenten (54 Prozent) an etwa 60 Hochschulen in Deutschland geführt. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 23,4 Jahren. Gleichzeitig beteiligten sich rund 1.000 Akademiker mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung an einer Online-Befragung über ihre Eindrücke beim Berufseinstieg.

Weitere Informationen im Internet unter www.univativ.de.

Kontakt:
univativ gmbh & Co.KG
Katrin Schroeder
Robert-Bosch-Str. 7
64293 Darmstadt
+49 (0) 6151 / 66717 -0

www.univativ.de
info@univativ.de

 

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