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testbericht zu globrob – kinderschutzsoftware

GlobRob - Schützt Kind und Computer (c) globrob.de

kabeldeutschland hat die kinderschutzsoftware globrob individuell getestet und auf stärken und schwächen hingewiesen. „globrob erwies sich im test als sehr sichere schutzsoftware für kinder. lassen die eltern keine hintertüren offen, dann kann die software nicht ausgetrickst werden.“ im gesamturteil erreichte die software, mit der eltern die eigenen computer oder die kinder-pcs vor gefahren aus dem internet schützen können, mit 1,9 bewertet.

der nachwuchs kann zunächst ausschließlich auf geprüften seiten surfen. sind auf den freigegebenen urls weitere seiten verlinkt, so gelten diese auch als sicher und können ebenfalls aufgerufen werden.

erläuterung: die globrob-whitelist ist ein selbstlernendes tool, mit dem ihr kind nur auf inhalte zugriff hat, die in einer liste verzeichnet und freigegeben sind. dabei erreicht ein kind alle seiten, die von einer geprüften kinderseite verlinkt werden. da die, in der whitelist enthaltenen, webseiten geprüft und damit absolut kindersicher sind, ist die von dort aus weiterführende seite ebenso sicher. diese webseite wird automatisch in die whitelist übernommen und muss nicht von den eltern ergänzt werden.

dafür sind die einschränkungen, die die kinder im gegenzug zum schutz vor schmuddelkram hinnehmen müssen, heftig. mit einem standard-kinderkonto können keinerlei dateien gespeichert, kopiert oder gelöscht werden. das abspielen von musik über den windows media player war aber immer möglich. mit zunehmendem alter der kinder ist das surfen via whitelist irgendwann nicht mehr praktikabel. aber auch wenn die eltern das surfen frei geben, schützt die kinderschutzsoftware globrob noch immer vor gefährlichen inhalten.

ausstattung und funktionen

+ globrob setzt auf die benutzerverwaltung von windows auf.
+ in der kontenverwaltung können eltern bestehende windows-benutzerkonten in globrob übernehmen, schützen und individuell einstellen.
+ dank vorgefertigter white- und blacklisten schützt globrob sofort nach einrichten von eltern- und kinder-konto vor ungewünschten inhalten.
+ die whitelist ist selbstlernend. von einer geprüften kinderseite aus, erreicht man alle darauf verlinkten seiten. alle so angesurften seiten werden automatisch in die whitelist übernommen. das spart den eltern tipp-arbeit.
+ die kinderschutzsoftware verhindert den zugriff auf angesteckte usb-sticks, cds, dvds und andere datenträger. das verhindert das einbringen unerwünschter software und medien-dateien.
+ eltern können die ausführung von installierten programmen einzeln erlauben oder verbieten.
– die voreinstellungen für computer- und internet-nutzung sind nicht immer sinnvoll. kinder bis sechs jahre sollen laut globrob maximal eine halbe stunde täglich vor dem rechner verbringen. ältere kinder bis neun jahre höchsten 45, zehn- bis zwölfjährige dann 60 minuten. ab dem dreizehnten lebensjahr erlaubt die software täglich fast ununterbrochenen zugang.

erläuterung: mit der kinderschutzsoftware globrob können eltern zeitlimits für die nutzung des internets und des computers festlegen. sie können dazu empfohlene laufzeiten, die auf altersgerechten empfehlungen der bundeszentrale für gesundheitliche aufklärung basieren benutzen, oder eine individuelle laufzeit erstellen.

– das surfen über whitelist ist älteren kindern ab dem zehnten, spätestens dem zwölften lebensjahr kaum noch zu vermitteln. im test gab es diesbezüglich heftige diskussionen mit den probanden.

leistung und zuverlässigkeit

+ eingabeaufforderung, windows-explorer und task-manager sind standardmäßig ebenso deaktiviert wie die systemsteuerung. das umgehen der kindersicherung mit windows-bordmitteln ist daher nicht möglich.
– die software akzeptiert jedes passwort aus mindestens vier zeichen, es können auch vier gleiche buchstaben oder zahlen sein. das ist nicht sicher genug.
– das standardmäßig eingerichtete konto „administrator“ wird von globrob nicht berücksichtigt und somit auch nicht geschützt.
– eltern müssen sorge tragen, dass das gastkonto deaktiviert bleibt. dieses wird von globrob weder überwacht noch geschützt.
– falls eltern den rechner unbeaufsichtigt lassen, solange sie angemeldet sind, können kinder via systemsteuerung kontoberechtigungen der kinder-konten ändern oder gleich neue und damit ungeschützte administrator-konten anlegen. damit wird der schutz teilweise oder komplett ausgehebelt.
– ändert man in der benutzerkontensteuerung die einstellung von überwachten konten, dann kommt die kinderschutzsoftware  globrob aus dem tritt und lässt fast keine einstellungen mehr zu. im test musste dann neu installiert werden.
– globrob bremste die surfgeschwindigkeit im test merklich.

bedienung und dokumentation

+ die bedienoberfläche ist logisch aufgebaut.
– die farbwahl ist teils etwas unglücklich, viele schaltflächen wirken „ausgegraut“, obwohl sie zugänglich sind.
– umgehend nach der installation sperrt die kinderschutzsoftware globrob den gesamten internet-verkehr über die vorhandenen browser so lange bis die software konfiguriert ist – das kann benutzer verwirren.

bewertung

ausstattung und funktionen (40 %): note 1,80
leistung und zuverlässigkeit (40 %): note 2,10
bedienung und dokumentation (20 %): note 2,20

gesamtnote: 1,9

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