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wirtschaftlich vorsorgen: wie wollen wir leben und wohnen?

Familie (c) sophieja23 / pixabay.de

ein blick ins zimmer, ein blick in die wohnung und ein blick aus dem fenster und klar ist, dass das wohnen in der 5. etage ohne fahrstuhl sicher nicht bis ans lebensende funktioniert. das tragen von einkaufsbeuteln, das reinigen der fenster, das wäsche aufhängen, das wischen des fussbodens oder das baden in der wanne – all das kann mal problematisch werden! nicht jetzt sofort aber irgendwann kann es zum problem werden. wenn frau/mann alt ist, wenn die goldenen jahre kommen aber der körper langsam an kraft verliert. wenn man nicht mehr sicher durch schnee stapft sondern vorsichtig schritt für schritt abwägt und wenn vielleicht auch das ein oder andere krankheitsbild auftaucht.

man ist so jung/alt, wie man sich fühlt?!

wir altern – langsam aber unaufhaltsam. schwer(er) wird es, wenn wir uns den alterungsprozess verdeutlichen und anfangen darüber nachzudenken. sprüche, wie: „man ist so jung/alt, wie man sich fühlt“ tragen hier nicht gerade bereichernd und konstruktiv bei.  wann ist man alt? wie lange lebt man? welche probleme stecken hinter dem alt werden? wie sorge ich vor?

der pflegereport der barmer gek befasst sich mit den harten fakten des alterns. schon jetzt sind 2 mio menschen im sinne des sozialgesetzbuches 6 pflegebedürftig. die tendenz ist steigend. und jeder 2. wird laut der barmer gek in seinem lebensverlauf einmal pflegebedürftig. die lebenserwartung steigt und damit auch das risiko im alter pflegebedürftig zu sein. ein wichtiger gesundheitlicher grund ist das voranschreiten von demenz erkrankungen im alter.

schon heute varriieren die zahlen und kosten nach bundesländern. so ist pflege in den neuen bundesländern viel teurer als in den alten. die höchsten pflegesätze gibt es laut pflegereport in bayern, baden-württemberg, nordrhein-westfalen, berlin und hamburg.  dafür werden im osten deutschlands mehr menschen zu hause gepflegt, im westen mehr menschen stationär in heimen. demzufolge arbeiten im osten deutschlands nur 26% der pflegefachkräfte in vollzeit im westen deutschlands mehr als 40%.

demenzkranke werden mehr

wesentlich beeinflusst demenz das leben und pflegezeit. aktuell sind 1,5% der gesamtbevölkerung an demenz erkrankt, d.h. ab einem alter von 60 jahren sind aktuell 5,2% dement. wenn man das zugrunde legt, so ergibt es laut pflegereport, dass im jahr 2060 schon 2,5 mio menschen dement sind. frauen sind deutlich mehr betroffen als männer – leben jedoch auch viel länger. so muss jeder dritte mann und jede zweite frau mit demenzerkrankungen rechnen. und trotz dieser alarmierenden zahlen und fakten darf man den kopf nicht in den sand stecken. egal was da draußen noch auf einen lauert, mensch muss sich gedanken machen. nicht grübeln und passiv sein sondern sich informieren. neben dem wissen um die eigene person und die eigenen wünsche ist es auch wichtig zu wissen, was alles möglich wäre.

die mitalternde wohnung – die ausnahme

die mitalternde wohnung, das barrierearme bad, der gardinenlift oder der hausnotruf – nicht alles braucht man gleich mit 33 aber vielleicht mit 75plus. und so bleiben immerhin noch 42 jahre zeit seine lebensumstände an das altern des körpers anzupassen. während vorsorgevollmacht, testament und patientenverfügung bei den meisten sicher schon mal thematisiert wurden, sollte man auch wirtschaftlich vorsorgen.

nicht jedem gelingt das gleich gut – jedoch ist es viel wert sich mit dem thema pflege und pflegedienstleistungen zu beschäftigen. gern unterstüzen wir sie dabei, vermitteln budget- und lösungsorieniert dienstleister und angebote. von der informationsrecherche bis hin zum finanziellen zuschuss – fragen sie uns und nutzen sie familienfreund im rund-um-sorglos-paket über ihren arbeitgeber .

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