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Was kann gegen vaginale Infektionen wirken? Vitamin C

Frau in Stein gemeißelt / Künstler: unbekannt, Foto: familienfreund.de

(djd/pt). Vitamin C hilft bei grippalen Infekten – das ist allgemein bekannt. Dass es aber auch bei Scheideninfektionen nützlich ist, wissen die wenigsten. Scheideninfektionen entstehen, wenn Pilze, Viren und vor allem Bakterien aus der Darmregion die gesunde Vaginalflora im Intimbereich aus dem Gleichgewicht bringen. Die typischen Symptome haben wohl die meisten Frauen schon einmal selbst erfahren: Jucken, Brennen, Rötungen und ein unangenehmer Ausfluss.

Vitamin C stellt die natürliche Flora wieder her

Genauso wie Vitamin C (Ascorbinsäure) gegen Erkältungen fit macht, kann es auch Infektionen im Intimbereich entgegenwirken. Professor Dr. med. Eiko Petersen von der Universitäts-Frauenklinik Freiburg erklärt: „Der Wirkstoff Ascorbinsäure, wie er etwa in Vagi-C Vaginaltabletten enthalten ist, führt zu einer natürlichen Ansäuerung des Vaginalmilieus. Dadurch können sich körpereigene Milchsäurebakterien wieder vermehren, während krankheitsauslösende Erreger in ihrem Wachstum gehemmt werden.“ Die Tabletten werden lokal in der Vagina angewendet, wo der Wirkstoff direkt in die Zellen abgegeben wird und für vaginale Immunstärkung sorgt. So ist meist schon nach 24 Stunden die gesunde Scheidenflora wiederhergestellt.

Auch über Monate hinweg gut verträglich

Vitamin C eignet sich dabei nicht nur zur natürlichen Bekämpfung leichter bis mittelschwerer Intiminfektionen, es kann zudem erfolgreich zur lokalen Behandlung chronischer Fälle und zur Vorbeugung eingesetzt werden. „Ascorbinsäure ist sehr gut verträglich und völlig unbedenklich in der Anwendung. Dadurch ist es auch zur Dauerbehandlung chronisch wiederkehrender Vaginalinfektionen geeignet“, wie Professor Dr. Petersen bestätigt.

Natürlich schnell behandeln

Vaginalinfektionen sind für Frauen doppelt belastend. Da sind einmal die lästigen Begleiterscheinungen wie Juckreiz, Brennen und unangenehm riechender Ausfluss. Gleichzeitig schämen sich Betroffene aber auch aufgrund der Erkrankung. Für viele sind Krankheiten im Intimbereich immer noch ein Tabuthema, das peinlich gemieden wird. Dabei ist Schätzungen zufolge jede dritte Frau davon betroffen. Die meisten Infektionen lassen sich einfach behandeln: Ascorbinsäure-Präparate zum Einführen (zum Beispiel Vagi-C, rezeptfrei in der Apotheke) sorgen für schnelle Besserung auf natürliche Art und Weise.

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