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Zahl der Heimarbeiter steigt

Mehr Zeit im Homeoffice gewünscht (c) BITKOM

Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Viele finden eine Regelung mit dem Arbeitgeber, die es ihnen erlaubt, zumindest teilweise das Büro mit dem Homeoffice zu tauschen, andere machen sich als Freiberufler selbstständig.

Das Homeoffice als neuer Arbeitsplatz

Immer mehr Arbeitgeber wissen, wie wichtig es für ihre Mitarbeiter ist, Beruf und Familie zu vereinbaren. Das Internet macht es immer mehr Menschen möglich, statt im Büro von zu Hause aus zu arbeiten und trotzdem mit dem Firmen-Netzwerk und per E-Mail, Instant Messenger und Skype für Kollegen und Kunden erreichbar zu sein. Für die Arbeitnehmer ist das Home-Office die ideale Möglichkeit, die Arbeit mit der Familie zu kombinieren. Einige Spielregeln sollten jedoch beachtet werden:

  • Ein Arbeitszimmer muss wirklich ein solches sein, um konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Dazu gehört eine nüchterne Einrichtung mit Schreibtisch, Schreibtischstuhl und einem Regal für Aktenordner und andere Papiere.
  • Die Wände sollten mit einer ruhigen Farbe, zum Beispiel von Alpina gestrichen und mit ein oder zwei neutralen Bildern versehen werden – wie eben in einem Büro.
  • Kinderspielzeug, bunte Poster und das Bügelbrett haben im Homeoffice nichts zu suchen. Zugleich sollten die Kinder respektieren, dass Mutti oder Vati nur in dringendsten Notfällen gestört werden dürfen, wenn sie bei der Arbeit im Home-Office sitzen.

Flexible Arbeitszeiten helfen

Wer von zu Hause arbeitet, lässt sich schneller ablenken als im Büro. Ob das Kind Hilfe bei den Hausaufgaben benötigt, mal schnell etwas eingekauft werden muss oder die Nachbarin mit selbst gebackenem Kuchen auftaucht: Schnell wird das Homeoffice für eine kurze Pause verlassen und der Kollege, der sich per Skype aus dem Büro meldet, wundert sich über die Abwesenheit.

Dies ist natürlich nicht professionell und kann schnell für Ärger sorgen. Wer befürchtet, dass es z.B. durch die Kinder immer wieder zu Pausen kommt, kann mit dem Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten vereinbaren. Da ist dann eben auch eine längere Pause drin, wenn die Kinder mittags von der Schule kommen und gemeinsam gegessen wird und Mutti auch noch bei den Hausaufgaben helfen kann, ehe die Kinder alleine spielen dürfen und Mutti zur Arbeit zurückkehrt.

Am besten lassen sich flexible Arbeitszeiten für alle nutzen, die nicht direkt mit Kunden der Firma in Kontakt stehen und telefonisch zu den Geschäftszeiten erreichbar sein müssen, aber auch für diese gibt es Lösungen. Da immer mehr Arbeitgeber wissen, wie wichtig Heimarbeit und flexible Arbeitszeit für die Mitarbeiterbindung sind, lohnt es sich auf jeden Fall, das Thema einmal anzusprechen.

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