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zahlen und fakten zu pflegeplatz und elterngeld

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (c) Gerd Altmann / PIXELIO.de

zahlen und fakten veröffentlichen die familienfreunde immer wieder gern. so gibt es diesmal interessantes zu pflegeplatz und elterngeld. beim elterngeld teilt das statistische bundesamt mit, dass sich die anspruchshöhe bei müttern und vätern vom ersten bis zum letzten bezugsmonat kaum verändert hat. lediglich bei rund 13% der beziehenden verringerte sich der bewilligte elterngeldbetrag zwischen dem ersten und letzten bezugsmonat. davon sind mehr mütter als väter betroffen. jede 7. mutter und jeder 20. vater hat im letzten bezugsmonat weniger als im ersten. nur 1% der bezieher haben generell mehr geld im letzten bezugsmonat.

sowohl der wegfallende geschwisterbonus als auch die aufnahme einer teilzeittätigkeit könnten die ursache sein. geschwisterboni erhalten eltern mit einem geschwisterkind unter 3 jahren oder 2 geschwisterkindern unter 6 jahren. er macht 10% des elterngeldes aus mindestens jedoch 75 euro. insgesamt endete für 757000 mütter und väter im jahr 2008 der elterngeldbezug.

für später…

mit dem thema pflege, pflegestufe und pflegeplatz will man sich am liebsten gar nicht beschäftigen und trotzdem kommen die meisten menschen nicht darum herum. wir werden immer älter und bleiben länger gesund.

und trotzdem gibt es eine reihe von interessanten fakten rund ums thema. so teilt das statistische bundesamt mit, dass ein platz in der pflegestufe 3 durchschnittlich 2766 euro kostet. ebenfalls am ende des jahres 2007 wurden die kosten für die pflegestufe 1 und 2 statistisch berechnet. so sind es in der 2 durchschnittlich 2341 euro und in der eins 1915 euro an heimkosten. dabei schneiden die neuen bundesländer weniger kostenintensiv als die alten bundesländer ab. so sind sachsen-anhalt und sachsen mit 2250 bzw. 2280 euro die bundesländer mit den niedrigsten pflegeplatzkosten. die monatliche vergütung für pflege­heime wird seit 1999 alle zwei jahre ermittelt. weiterhin fallen neben den regulären kosten oft auch noch zusätzliche kosten für die bewohner des heimes an. anhand der pflegedatenbank PAULA ® des betriebskrankenkassen bundesverbandes betragen diese zusätzlich in rechnung gestellten investitionskosten im schnitt circa 367 euro im monat.

dagegen stehen natürlich die tatsächlichen zuzahlungen der pflegekassen. in den pflegestufen gibt es jetzt gerade folgende zuzahlungen:

  • pflegestufe drei – 1470 euro (ohne härtefallregelungen)
  • pflegestufe zwei – 1279 euro
  • pflegestufe eins – 1023 euro

die finanzierungslücken decken die heimbewohner entweder durch ihre ersparnisse oder aber durch die zuzahlung vom sozialamt. weitere informationen rund um das thema pflege finden sie unter http://www.familienwortschatz.de . gern stehen wir ihnen und ihrer familie mit unserer familienflat zur verfügung. kontaktieren sie uns und wir beantworten alle ihre fragen.

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