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Zentrumsstrukturen sichern optimalen Therapieablauf bei Essstörungen ab

Ernährung | Ampel aus paprika (c) Thomas-Max Müller / pixelio.de

Mit dem neu etablieren Zentrum für Essstörungen bündelt die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden seine Kompetenzen in der Behandlung von Patienten, die an Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brechsucht (Bulimie) sowie weiteren psychischen Erkrankungen leiden, die sich in einer gestörten Nahrungsaufnahme äußern.

Nach Abschluss eines Rahmenvertrags mit der „WG Carla – Jugendwohngemeinschaft für Mädchen und junge Frauen mit einer Essstörung“ sind die Strukturen des Zentrums nach einer einjährigen Aufbauphase komplett. Unter der Leitung von Prof. Stefan Ehrlich – ein auf diese psychischen Störungen spezialisierter Arzt und Wissenschaftler – bietet das Team der Klinik damit ein über alle Versorgungsformen fachlich optimal abgestimmtes Therapieprogramm. Insgesamt behandelt die Klinik jährlich mehr als 200 Patientinnen und Patienten, die an unterschiedlichen Formen einer Ess-Störung leiden.

„Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen, bieten wir eine breite Palette an Therapieformen an. Unsere Patientinnen und deren Familien können je nach Schwere der Erkrankung und Therapiefortschritt die therapeutische Unterstützung erhalten, die ihrer Situation gerecht wird“, sagt Prof. Ehrlich. Am Anfang und Ende einer Therapie steht die Spezialambulanz für Patientinnen mit Essstörungen. Hier werden jährlich 150 neue Patienten zur Behandlung angenommen. Je nach Art und Verlauf der Essstörung werden die Patientinnen zur stationären Behandlung auf einer Spezialstation für Essstörungen aufgenommen oder nutzen mit ihren Eltern und Geschwistern die Behandlung in der Familientagesklinik für Essstörungen. Nicht selten schließt sich daran eine weitere Phase in der Spezialambulanz an. Ein Teil der Patientinnen durchläuft einzelne Therapieform mehrere Male. „Zeigt sich dabei, dass die Ressourcen einer Familie nicht reichen, um ihr Kind nach einer Therapie ausreichend zu Hause zu unterstützen, ist eine spezielle betreute Jugendwohngemeinschaft eine erfolgversprechende Alternative“, sagt Prof. Ehrlich: „Wichtig ist bei allen Angeboten jedoch, dass sie auf denselben Grundprinzipien fußen. Mit den neuen Zentrumsstrukturen stellen wir dies dadurch sicher, dass die Essstörungs-Therapeuten je zur Hälfte ihrer Arbeitszeit in der Ambulanz und auf der Station tätig sind. Als Leiter des Zentrums nehme ich an bereichsübergreifenden Teamsitzungen sowie an den Visiten teil und stelle so die medizinische Koordination und die Kohärenz der leitlinientreuen therapeutischen Ansätze sicher.“ Dies gelte auch für die Arbeit der therapeutischen Jugendwohngemeinschaft, die die Klinik mit einem Rahmenvertrag an sich gebunden hat, betont Prof. Ehrlich, den das Magazin „Focus Gesundheit“ in der Kategorie Psychiatrie (Essstörungen) als Top-Mediziner auszeichnete. Prof. Ehrlich leitet darüber hinaus mehrere wissenschaftliche Studien zur Erforschung der psychobiologischen Grundlagen von Essstörungen.

Kontakt

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Zentrum für Essstörungen

Leiter Prof. Stefan Ehrlich Tel. 0351/ 4 58 2244

E-Mail: Stefan.Ehrlich@uniklinikum-dresden.de

www.uniklinikum-dresden.de/kjp

Spitzenmedizin für Dresden: Uniklinikum erobert Top-Position in deutschen Krankenhaus-Rankings Deutschlands größter, 2012 erschienener Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins „Focus“ bescheinigt dem Universitätsklinikum Carl Gustav Dresden (UKD) eine hervorragende Behandlungsqualität. Es erreichte Platz drei im deutschlandweiten Ranking – ein weiterer Beleg für die überdurchschnittliche Qualität der 21 Kliniken des UKD. Gesundheitsexperten sowie insgesamt 18.000 Ärzte hatten Kliniken aus ganz Deutschland beurteilt. Sie honorierten die großen Anstrengungen des Uniklinikums in Behandlungsqualität und Patientensicherheit. Beim Focus-Vergleich erreichte das Uniklinikum vor allem Top-Noten für die Therapie von Parkinson und Prostatakrebs. Damit belegen die Kliniken für Neurologie beziehungsweise Urologie jeweils Platz zwei. Unter den Top fünf ist nochmals die Neurologie mit der Behandlung von Multipler Sklerose vertreten. Top-Plätze im Ranking erreichten zudem die Klinik für Viszeral- Thorax- und Gefäßchirurgie mit der Versorgung von Darmkrebspatienten sowie die Klinik für Psychiatrie mit der Therapie von Depressionen.

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