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Zum Leben gehört auch der Tod – Themenwoche der ARD

Friedhof (c) familienfreund.de

Davor, danach und dabei – die ARD widmet sich in Ihrer Themenwochen dem Sterben, dem Tod und der Trauer(-arbeit). Schon am 17.11. 2012 ist diese spezielle Themenwoche bundesweit in Fernsehn, Radio und Internet gestartet.

Wie gehen wir mit dem Tod um?, Wie wollen wir sterben? und Was bleibt am Ende? – 3 Fragen, deren Antworten wir im Alltag oft ausweichen oder zurückhaltend gegenüberstehen. Unter dem Motto „Leben mit dem Tod“ soll die ARD-Themenwoche 2012 helfen, Sprachlosigkeit im Angesicht von Tod und Trauer zu überwinden und dem Verdrängen entgegenzuwirken.

Arbeitet man mit Menschen, redet, schreibt, sieht und spricht man auch immer wieder über das Leben, das Sterben und den Tod. Viele Tage im Jahr und im November sogar ein ganzer Monat widmen sich direkt und indirekt dieser Thematik. In der Familienfreund Redaktion und natürlich auch im Familienbüro haben wir schon in Artikeln, Fachbeiträgen und Veranstaltungen rund um Leben, Sterben, Tod und Trauer berichtet. Auszugsweise werden wir Ihnen und Euch vom 18. bis 23.11.2012 auf http://www.facebook.com/familienfreund berichten. Viele, viele Dienstleister , z. b. wie Ärzte, Hebammen, Beratungsstellen, Krankenhäuser, Selbsthilfegruppen, Hospize, Pflegeheime und -dienste helfen sich und anderen mit unterschiedlichsten Leistungen bei der Bewältigung und dem Umgang mit dem eigenen bzw. dem Tod eines anderen Menschen.

ZUhören und ZUsehen…

Zu den Programmhighlights im Ersten zählt der Fernsehfilm „Blaubeerblau” , ein Film über den Tod, der Lust aufs Leben macht. Im Mittelpunkt steht der schüchterne Fritjof (Devid Striesow), Angestellter in einem Architekturbüro. Als er in ein Hospiz geschickt wird, trifft er auf seinen todkranken Schulkameraden Hannes (Stipe Erceg) und dessen Schwester Sabine (Nina Kunzendorf). Und während Hannes stirbt, findet Fritjof zum ersten Mal Lebensmut. „Blaubeerblau“ ist am 21. November, 20.15 Uhr im Ersten zu sehen.

Der „Tatort: Dinge, die noch zu tun sind“ vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist ebenfalls Bestandteil der ARD-Themenwoche und wird am 18. November um  20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Die Ermittler Ritter (Dominic Raacke) und Stark (Boris Aljinovic) verschlägt es in die Berliner Party- und Drogenszene. Der Hersteller der angesagten synthetischen Droge „Heaven“, Christoph Gerhard (Stefan Kreißig), wird tot aufgefunden. Den beiden Kommissaren steht die erfahrene Drogenfahnderin Melissa Mainhard (Ina Weisse) zur Seite. Verdächtig machen sich Gerhards Partner Dirk Regler (Barnaby Metschurat), der Gelder vom Geschäftskonto an eine Bank auf den Kanalinseln überweist, Ivo Kaminski  (Gerdy Zint), der schon als Kurier und Zwischenhändler aufgefallen ist und der junge Tom Hartmann (Leonard Carow), der plötzlich mit Geld um sich schmeißt. Während der Ermittlungen kommen Ritter und Stark noch einem ganz anderen Geheimnis auf die Spur: Melissa ist unheilbar krank.

Die Reportagereihe „Exclusiv im Ersten“ zeigt in „Heimaterde“ am 17. November, 15.30 Uhr die Reise einer türkischen Trauergemeinde, die einen Toten aus Deutschland zur Bestattung in die türkische Heimat bringt.

In der Reihe „Gott und die Welt“ sendet Das Erste am 18. November, 17.30 Uhr die Dokumentation „Zeit der Trauer“. Der Film begleitet eine Frau an der Seite ihres sterbenden Mannes, bei seinem Tod und in den Tagen der Trauer.

Die Story im Ersten „Sie bringen den Tod“ am 19. November,  20.15 Uhr , zeigt bisher ungekannte Praktiken einer Sterbehelfer-Szene in Deutschland, porträtiert Sterbewillige, Angehörige und Sterbehelfer, diskutiert mit Politikern, Medizinethikern und Anwälten.

Das Thema Tod und Sterben wird auch in den Talksendungen „Günther Jauch“ (18. November, 21.45 Uhr) und „hart aber fair“  (19. November, 21.00 Uhr) eine Rolle spielen.

Der Kabarettist Dieter Nuhr beweist mit seinem Satireprogramm „Nuhr am Leben“ am 19. November, 22.45 Uhr , dass der Tod nicht nur ernste Seiten hat.

Am 24. November um 15.30 Uhr geht die Reportage „Sterben ohne Glauben“ aus der Reihe „Exclusiv im Ersten“ der Frage nach, wie Menschen ohne religiösen Halt mit Trauer umgehen, welche neuen Rituale sich in der modernen Gesellschaft etabliert haben und wie sie den Angehörigen helfen, den Verlust eines geliebten Menschen zu bewältigen.

Was sonst noch begleitend läuft…
Im Rahmen der Mitmachaktion „Lebensblicke“ sammeln ARD-Reporter bundesweit Botschaften von Menschen, die dann im Fernsehen, im Radio und im Internet  unter themenwoche.ard.de veröffentlicht werden. Frauen und Männer, Junge und Alte, Alleinstehende und Familien, Kinder und Großeltern – sie erzählen, wofür ihr Herz schlägt, was in ihrem Leben zählt, was sie den nachfolgenden Generationen sagen möchten. Per Video, Audio oder einfach nur als Text können sie ihre ganz persönlichen Sichtweisen auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite mitteilen. Aus dem Nachdenken über das Sterben soll so eine Sammlung von Botschaften für das Leben entstehen.

Auch die Radioprogramme der ARD widmen sich auf vielfältige Art der Thematik. So beschäftigen sich beispielweise die jungen Programme mit dem digitalen Erbe in Zeiten von Facebook und Co.

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