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und trotzdem werden sie nach aussen unterschiedlich wahrgenommen. "so wird weiblichen führungskräften weniger wertschätzung ihrer beruflichen fähigkeiten entgegengebracht - besonders dann, wenn die mitarbeiterinnen traditionelle einstellungen zur rollenverteilung vertreten, wenn unter den geführten männer in der überzahl sind und wenn die weiblichen führungskräfte ihre mitarbeiterinnen nicht in entscheidungsprozesse einbeziehen", so wolfram.
zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf den rollenkonflikt, den frauen unterliegen. sie sollen einerseits typisch männliches führungsverhalten zeigen und andererseits ihrer rolle als frau gerecht werden. entscheidend ist aber auch der sogenannte "männer-bonus". wenn männer ihrem team gegenüber respekt zeigen, wird ihnen das hoch angerechnet und lobend herausgestrichen. für frauen wird so ein verhalten als
frauentypisch vorausgesetzt.
geht es um den job als chef werden die weiblichen chefs meist schlechter bewertet als ihre männlichen artgenossen. und das, obwohl sich keinerlei unterschiede zwischen weiblichen und männlichen führungskräften nachweisen lassen.
führen männer nun wirklich besser als frauen? dr. hans-joachim wolfram, wissenschaftlicher mitarbeiter am institut für psychologie der universität leipzig ist im rahmen eines dfg-forschungsprojektes dieser frage nachgegangen. dabei fand er heraus, dass weibliche und männliche chefs sich weder im führungsstil noch im führungserfolg unterscheiden.und trotzdem werden sie nach aussen unterschiedlich wahrgenommen. "so wird weiblichen führungskräften weniger wertschätzung ihrer beruflichen fähigkeiten entgegengebracht - besonders dann, wenn die mitarbeiterinnen traditionelle einstellungen zur rollenverteilung vertreten, wenn unter den geführten männer in der überzahl sind und wenn die weiblichen führungskräfte ihre mitarbeiterinnen nicht in entscheidungsprozesse einbeziehen", so wolfram.
zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf den rollenkonflikt, den frauen unterliegen. sie sollen einerseits typisch männliches führungsverhalten zeigen und andererseits ihrer rolle als frau gerecht werden. entscheidend ist aber auch der sogenannte "männer-bonus". wenn männer ihrem team gegenüber respekt zeigen, wird ihnen das hoch angerechnet und lobend herausgestrichen. für frauen wird so ein verhalten als
frauentypisch vorausgesetzt.
veröffentlicht: Antje K. -- Mittwoch, 27. Juni 2007; 11:42:43 Uhr