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arbeiten - not oder tugend? Diesen Text vorlesen lassen

omi

gerade, wenn es auf die rente zu geht, scheiden sich hier die geister. wie der mdr berichtet, ist die zahl der minijobber über 65 jahre besonders im osten deutschlands drastig gestiegen.

 

während die einen mit dem minijob die rente aufbessern (müssen), schlägt auf der anderen seite das angehäufte expertenwissen zu buche.

 

so kann ein 68jähriger die firma nicht verlassen, weil er als fachkraft gebraucht wird, denn im maschienenbau fehlt qualifizierter nachwuchs. eine gleichaltrige dame verdient sich zur knappen rente im schuhmarkt was dazu, denn ohne geht es nicht. kritik, dass sie das tut, steckt sie jeden tag ein. vorurteile: "wie du nimmst den jungen die arbeit weg. bleib zu hause." schlagen ihr immer öfter auf ohren und magen.

und wieder stehen sich rentenkollaps und demografischer supergau schonungslos gegenüber. es scheint aber kein ausweg in sicht, denn die mitarbeiter müssen (ab-)geworben bzw. gebunden werden, und die gefühlte finanzielle einbuße bei jobantritt im osten deutschlands will ausgeglichen sein.

egal ob (ab-)werben oder fest binden - ganz greifbare zusatzleistungen, wie freizeitangebote, den betreuungsplatz, die begegnungsstätte für die großeltern oder aber den kindersitter für den ersten neuen abend zu 2. in der stadt - wir machen das.

neugierig? dann TUN sie jetzt.



veröffentlicht: root -- Donnerstag, 18. September 2008; 15:40:31 Uhr


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