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ausverkauft? aber nicht für alle Diesen Text vorlesen lassen

kindergarten

familien-, eltern- und kinderfreundlichkeit sind wichtig. natürlich auch um die vereinbarkeit von beruf und freizeit möglich zu machen.

 

auf die negativen folgen, sowohl aus finanzieller als auch aus chancengerechtigkeitssicht, haben wir schon hingewiesen. der bericht in der leipziger wirtschaft von juni 2009 macht uns aber besorgt.

das stadtwerke, uni, sparkasse, konsum und wasserwerke durch viel geld die verfügbaren krippen- und kindergartenplätze schmählern, ist schlimm. aber sie tun es wenigstens aus eigenen erwirtschafteten gewinnen. jetzt aber hat sich auch die lvb entschlossen, dezentral belegplätze zu kaufen.

die effekte sind klar:

  • der markt von u3-plätzen in kita ist quasi leergefegt.
  • mitarbeiter aus mittelständischen unternehmen haben keine chance gegen dieses viele geld.
  • die schon zu 100% finanzierten einrichtungen, sowohl städtisch als auch frei erhalten pro platz zwischen 1.000 und 3.500 euro pro jahr zusätzlich.
  • ein transfergeldempfänger (bafög, alg1, alg2) hat noch weniger chancen.


genau aus diesen gründen engagieren wir uns in diversen netzwerken - solange wir die hoffnung haben, etwas bewirken zu können -, betreiben das familienbüro und gehen kostenfrei bzw. kostenpflichtig, weil wir ja ein unternehmen sind, auf stadtteilfest etc.

reden sie doch einfach mal mit ihrem neuen (?) stadtrat oder ortschaftsrat über ihre situation oder die ihrer bekannten, denn gerade die kommunalen unternehmen sollten andere wege finden, als mit steuergeldern die wenigen freien plätze wegkaufen.



veröffentlicht: root -- Montag, 15. Juni 2009; 14:00:10 Uhr


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