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die arbeiterwohlfahrt (awo) setzt den armutsdiskurs fort und fordert "dringend einen weiteren ausbau institutioneller hilfen für von armut betroffene kinder...
 
...und familien - insbesondere im bildungsbereich", so der bundesvorsitzende der arbeiterwohlfahrt (awo) wilhelm schmidt anlässlich einer zweitägigen awo-fachtagung zum thema kinderarmut in deutschland. die awo unterstützt die pläne des bundesministeriums für arbeit und soziales, kindern aus armen familien künftig gezielt mit entsprechenden angeboten - etwa ausreichende und gesunde ernährung in schulen und kindertagesstätten; zweckgebundene schulstart-pakete - maßgeblich zu helfen.

bereits im koalitionsvertrag wurde die weiterentwicklung und ausweitung des kinderzuschlags vereinbart. nun ist es "... höchste zeit, dass den worten endlich taten folgen", forderte schmidt. angebote der bildung, betreuung und erziehung müssen kostenfrei für alle kinder vom ersten lebensjahr an zur verfügung stehen. nur so haben alle kinder, die gleichen bildungschancen und nur so ist ein aufwachsen ohne armut und gesellschaftliche ausgrenzungen möglich.

die zweitägige fachtagung der arbeiterwohlfahrt war teil eines armutsdiskurses, den der verband seit jahrzehnten durch seine studien und veranstaltungen in deutschland mitbestimmt.

veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 06. Dezember 2007; 22:18:53 Uhr


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