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bda und bdi fordern schulfach "wirtschaft" Diesen Text vorlesen lassen

wirtschaftin deutschen schulen fehlt auch heute noch, 60 jahre nach einführung der sozialen marktwirtschaft, eine umfassende ökonomische bildung. dabei zählen ökonomische kenntnisse zum kern zeitgemäßer allgemeinbildung, so der vorsitzende des fachausschusses bildung/berufliche bildung von bda und bdi und präsident der landesvereinigung unternehmerverbände rheinland-pfalz, dr. gerhard f. braun.
 

aktuelle untersuchungen haben ergeben, dass das thema "wirtschaft" an den schulen imer noch stiefmütterlich behandelt wird. braun fordert ein eigenes fach "wirtschaft" an allen weiterführenden schulen und die umsetzung des 6-punkte-planes zur ökonomischen bildung. gefragt sind nationale standards sowohl für ein schulfach "wirtschaft" als auch für die ausbildung der lehrer, welche die schüler fit machen sollen für ihre künftige rolle als arbeitnehmer oder als unternehmer, verbraucher und konsument.

ziel des unterrichts ist die vermittlung von kenntnissen und beurteilungskompetenzen über:

  • handlungsmöglichkeiten zur realisierung von lebens- und berufsplänen als unternehmer wie als arbeitnehmer im wirtschafts- und beschäftigungssystem
  • handlungsmöglichkeiten als verbraucher und konsument, insbesondere im bereich der finanzen („financial education“)
  • die herausragende bedeutung von arbeit und beruf für die persönlichkeitsentwicklung
  • möglichkeiten einer eigenverantwortlichen und sachkundigen entscheidung für ausbildung, studium und berufliche laufbahn
  • die politische gestaltung des wirtschafts- und beschäftigungssystems und der internationalen wirtschaftsbeziehungen


veröffentlicht: Antje K. -- Dienstag, 01. Juli 2008; 15:30:15 Uhr


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