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die "jugend 2007" fordert klare aussagen von erwachsenen und medien Diesen Text vorlesen lassen

verunsicherung macht sich breit unter den deutschen jugendlichen. in einer durch konsum und künstlichkeit geprägten welt fehlt unseren jugendlichen die orientierung und sie sind auf der suche nach positiven werten in der gesellschaft.

mehr aufklärung und unterstützung durch die erwachsenen aber auch durch die medien sind gefordert. die studie "jugend 2007 - zwischen versorgungsparadies und zukunftsängsten" kommt zum ergebnis, dass deutschland den jugendlichen wenig orientierung und vorbilder bietet. teenager wollen konkrete ansagen und aufgaben und benötigen perspektiven für die zukunft und das gefühl, dass sie gebraucht werden.

erwachsene sollten klar stellung beziehen und nichts schönreden. sie müssen den jugendlichen die chance geben, eine chance zum dialog geben und die möglichkeit sich eine eigene meinung zu bilden. jugendliche müssen verstehen, dass es im leben nicht immer nur bergauf gehen kann, sondern es auch zu rückschlägen kommen kann.

moritz von laffert, geschäftsführer axel springer mediahouse münchen, sagt: "die studie zeigt, dass sich jugendliche mehr klartext wünschen und dass es ihnen sehr wichtig ist, ernst genommen zu werden. das ist eine botschaft, die wir in unseren titeln künftig noch stärker als bisher umsetzen werden."

veröffentlicht: Antje K. -- Sonntag, 29. April 2007; 19:19:35 Uhr


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