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die lösung aller probleme? Diesen Text vorlesen lassen

schule

seit dem jahr 2005 beteiligen sich immer mehr schulen am programm ganztagsangebot. von einstmals 25 am start

 

sind es für das kommende schuljahr schon 99. die mehrzahl der antragsteller sind mit 49 schulen die grundschulen, gefolgt von 22 mittelschulen, 15 gymnasien und 13 förderschulen. „mit den ganztagsangeboten ist eine rhythmisch ausgewogene gestaltung des schultages möglich, die schüler können gezielt gefördert und gefordert werden,“ erläutert sozialbürgermeister prof. thomas fabian. „dazu gehören vielfältige unterrichtsergänzende maßnahmen und projekte und auch freizeitangebote am nachmittag. möglich wird das alles durch eine enge kooperation mit vielen außerunterrichtlichen partnern.“

soweit die theorie. in der praxis hört man von eltern und schülern nicht nur gutes. die anfangszeiten des schulunterrichts am morgen haben sich kaum verändert. viele schulen lassen trotz oder wegen der angleitzeit weit vor 8 uhr die schulglocke läuten. auch die koopertion der grundschulen mit den horten gestaltet sich nicht immer einfach.

fördermittel fließen reichlich von allen seiten. und während die schule die ganztagsangebote aufstockt, arbeitet der hort weiter an der umsetzung des sächsichen bildungsplanes. gefördet werden sachkosten, honorare und die kooperation mit außerschulischen partnern. damit soll auch gleichzeitig die öffnung in den sozialraum bzw. ortsteil erfolgen.    

die vielfalt der angebote ist je nach schule recht unterschiedlich. immer wieder trifft man auf ag's und angebote, die es auch vor den fördermitteln schon gab. der vielgelobte wechsel bzw. die flexibilität in den angeboten differiert stark. u.a. muss eine bestimmte zahl an schülern generell an den angeboten teilnehmen, um die förderbedingungen zu erfüllen. ein spontanes ausscheiden oder gar das wechseln ist schwer.

frei nach dem motto "alles kann nichts muss" setzen die schulen das förderprogramm unterschiedlich ausgeprägt um. besonders bei der äußeren rhythmisierung, die als grundlage bei den ganztagsangeboten dient, sind die unterschiede gravierend. ob gleitender unterrichtsbeginn, morgenkreis, ein gemeinsames frühstück, die bewegungspausen und der blockunterricht hängt hier nicht von den wünschen der kinder sondern oft von der bereitschaft der lehrerInnen und des direktors ab. da ja aber das ganztagsschulangebot gerade an den grundschulen mit hort am sehr frühen nachmittag enden muss, ist mancherorts die bewegungspause, was früher die hofpause war.

 

und neugierig startet hoffentlich auch ihr kind nächstes schuljahr in ein, zwei oder mehr ganztagsangebote. wir freuen uns hier an dieser stelle über erfahrungsberichte, eigene erlebnisse, positives, anregungen und kritik. einfach losschreiben!



veröffentlicht: root -- Freitag, 22. Mai 2009; 21:53:30 Uhr


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