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drastischer lehrkräftemangel? Diesen Text vorlesen lassen

Schreibtisch

nach einem bericht des landesrechnungshofes gibt es in sachsen ein erhebliches defizit zwischen den religions- und ethikstunden

 

des lehrplanes und den tatsächlich stattfindenden. ein grund ist der lehrkräftemangel an religions- und ethiklehrern. wieviel genau fehlen, kann das ministerium nicht beziffern aber fakt ist, dass nur 78% aller berufsschüler, 92% aller grundschüler und 29% aller mittelschüler weniger als die 2 h pro woche laut lehrplan vorgeschrieben, erhalten.

 

an den gymnasien z.b. wird der unterricht daher in der regel im vollem umfang sichergestellt. einen bedenklichen blick hat der ein oder andere bei dieser aussage sicherlich auf dem gesicht. und trotzdem scheint nur die ausbildung und bewusste entscheidung für den lehrerInnenberuf und eines dieser fächer eine dauerhafte lösung zu bringen.

 

wie sich die schülerInnen für den beruf oder das fach begeistern sollen, steht bei einem nicht oder nur wenig vorhandenem angebot wohl eher in den sternen. und auch der lehrkräftenachwuchs ist dünn besetzt. vielleicht überlegt man ja im kultus langfristig doch mal den lehrstoff und das angebot in einer anderen form zu erbringen.

 

die frage ist doch, wie kann eine lehrkraft effektiv und zielstrebig mehr kinder unterrichten und, wenn möglich noch an vielen verschiedenen orten zu gleich? nein, keine angst: an die reisende lehrkraft haben wir hier eher nicht gedacht aber z.b an tele- und/oder fernunterricht. vielle technische lösungen ermöglichen dies im unternehmen schon längst. warum nicht auch in der schule (der zukunft)?

 



veröffentlicht: root -- Samstag, 12. Dezember 2009; 17:53:45 Uhr


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