bei ersten kind ist noch alles richtig neu. schon seit vielen, vielen jahrhunderten haben frauen anderen frauen beim gebären und der erstversorgung der kinder geholfen. die hebamme bzw. der beruf der hebamme hat eine lange tradition.
schon im mittelalter mixten die hebammen getränke, salben und kräutersuds, befassten sich mit pflanzen- und kräuterkunde und halfen frauen durch die zeit der schwangerschaft und der geburt. sie versorgten die neugeborenen und betreuten die frauen im wochenbett.
aus der tradition, der weiterentwicklung der medizin und jeder menge anderer standards ist die hebamme der neuzeit in den meisten fällen noch eine charmante mischung aus alternativer methodik und medizinischem fachwissen. die guten medizinischen standards in deutschland inklusive der hygienestandards führt dazu, dass die sterblichkeitsrate von müttern und säuglingen fast 0 ist.
und das ist gut so. trotzdem sieht das sozialministerium durchaus noch ausbildungsbedarf und handlungsbedarf. der kinder- und mütterschutz soll und kann noch verbessert werden. ab november beginnen 20 frauen eine ausbildung zur familienhebamme. damit sind nicht nur mutter und kind noch einmal im focus sondern auch alle anderen familienmitglieder.
veröffentlicht: root -- Freitag, 01. Januar 2009; 18:36:36 Uhr