.
täglich werden wir mit neuen erziehungsratgebern überschüttet. aber haben die wirklich die allroundlösung für uns geplagte eltern parat?
politiker, lehrer und ausbilder beklagen die mangelnde motivation und leistungsbereitschaft der kinder und jugendlichen. kann man es uns da verdenken, rat in dem einen oder anderen ratgeber oder gar bei der supernanny zu suchen. irgendeiner muss doch wissen, was wir falsch machen und wie es richtig geht.
die erziehungswissenschaftlerin sabine andresen von der universität bielefeld bestätigt uns darin, dass die rahmenbedingungen, unter denen wir unseren nachwuchs erziehen müssen, durchaus im laufe der letzten jahre schwieriger geworden sind.
während einer diskussionsrunde der frauenzeitschrift "für sie" konnten sich betroffene familien und politiker zum thema "erziehen wir noch richtig?" äußern. die eltern seien durch den extremen leistungsdruck auf dem arbeitsmarkt verunsichert, und wollen ihrem kind bestmögliche startmöglichkeiten bieten. die erziehungswissenschaftlerin andresen hält allerdings rufe nach mehr disziplin in der erziehung für weniger erfolgreich. in der erziehung hat sich ein wandel vom "befehls- zum verhandlungshaushalt" vollzogen , so andresen.
durch die veränderte lage am arbeitsmarkt können eltern kaum noch auf soziale netzwerke, wie etwa die großeltern, zurückgreifen. laut csu-generalsekretär dr. markus söder brauchen kinder und jugendliche neben liebe und verständnis aber auch klare grenzen.
die leiterin der berliner rütli-schule brigitte pick äußerte sich ähnlich. die lernbereitschaft der kinder hat sich gegenüber den siebzigern nicht wesentlich verschlechtert. ein problem sieht sie aber in der fehlenden kommunikation inerhalb den familien. eltern sind hilfloser geworden und fühlen sich überfordert. für diese eltern müßten mehr und bessere beratungsangebote geschaffen werden.
die erziehungswissenschaftlerin sabine andresen von der universität bielefeld bestätigt uns darin, dass die rahmenbedingungen, unter denen wir unseren nachwuchs erziehen müssen, durchaus im laufe der letzten jahre schwieriger geworden sind.
während einer diskussionsrunde der frauenzeitschrift "für sie" konnten sich betroffene familien und politiker zum thema "erziehen wir noch richtig?" äußern. die eltern seien durch den extremen leistungsdruck auf dem arbeitsmarkt verunsichert, und wollen ihrem kind bestmögliche startmöglichkeiten bieten. die erziehungswissenschaftlerin andresen hält allerdings rufe nach mehr disziplin in der erziehung für weniger erfolgreich. in der erziehung hat sich ein wandel vom "befehls- zum verhandlungshaushalt" vollzogen , so andresen.
durch die veränderte lage am arbeitsmarkt können eltern kaum noch auf soziale netzwerke, wie etwa die großeltern, zurückgreifen. laut csu-generalsekretär dr. markus söder brauchen kinder und jugendliche neben liebe und verständnis aber auch klare grenzen.
die leiterin der berliner rütli-schule brigitte pick äußerte sich ähnlich. die lernbereitschaft der kinder hat sich gegenüber den siebzigern nicht wesentlich verschlechtert. ein problem sieht sie aber in der fehlenden kommunikation inerhalb den familien. eltern sind hilfloser geworden und fühlen sich überfordert. für diese eltern müßten mehr und bessere beratungsangebote geschaffen werden.
veröffentlicht: Antje K. -- Sonntag, 17. Juni 2007; 10:50:47 Uhr