in zusammenarbeit des gerede homo, bi und trans e.v. mit dem campusbüro uni mit kind hält dr. elke jansen einen vortrag, der sich mit der realisierbarkeit des kinderwunsches gleichgeschlechtlich liebender und lebender menschen beschäftigt.
veranstaltung am 10.11.2011, 19:00 uhr im hörsaalzentrum der tu – dresden, raum 201 (bergstr. 64, 01069 dresden)
die zunehmende gesellschaftliche akzeptanz der vielfalt sexueller orientierungen erleichtert schwulen männern und lesbischen frauen heute ihr coming out, bevor sie feste intime beziehungen eingehen. früher sah das häufig anders aus. elternschaft und homosexuelle lebensweisen waren lange zeit für weite teile der gesellschaft, einschließlich der homosexuellen selbst, kaum vorstellbar. heute sind elternschaft und homosexuelle lebensweisen zunehmend miteinander denk- und lebbar.
entsprechend wird die frage nach einem lebensentwurf mit oder ohne kinder auch zu einem selbstverständlichen bestandteil schwul-lesbischer biografien. für lesben und schwule die realisation des kinderwunsches allerdings mit weit mehr schwierigkeiten verbunden als für heterosexuelle frauen oder männer in deutschland oder für homosexuelle paare in fortschrittlicheren europäischen ländern.
doch wie wird dieser elternwunsch realisierbar für gleichgeschlechtliche paare?
mit welchen hürden müssen sie rechnen, wo schaffen gesetze grenzen auf dem weg zum „eltern-werden“?
der vortrag beleuchtet wege der familienrealisation für lesben und schwule mit dem hintergrund der aktuellen rechtslage in deutschland. zum abschluss noch ein paar worte zur referentin. elke jansen ist diplom-psychologin und psychologische psychotherapeutin und leitet seit 2002 das projekt "regenbogenfamilien" im lsvd (lesben- und schwulenverband in deutschland).
veröffentlicht: Familienservice Familienfreund KG -- Sonntag, 30. Oktober 2011; 17:52:31 Uhr