.
in der jungen generation sind vorurteile und antipathie gegenüber ausländern weit verbreitet. im abschlussbericht der bundesweiten arbeitsgruppe zur jugendgewalt heisst es, dass fast jeder dritte befragte deutsche schüler der aussage "voll und ganz" zustimme, dass es in deutschland zu viele ausländer gäbe.
ein weiteres drittel stimmt dem "eher" zu. für das forschungsprojekt des innenminsiteriums und des kriminologischen forschungsinstituts niedersachsen wurden 50.000 neuntklässler verschiedener nationalitäten in 61 zufällig ausgewählten städten und landkreisen befragt. bislang wurden mehr als 30.000 fragebögen ausgewertet. fast jeder fünfte befragte schüler lasse islamfeindliche einstellungen erkennen. jeder 13. gab an, bereits eine straftat mit rechtem hintergrund begangen zu haben.
die zahlen alarmieren - und nicht zum ersten mal wird über ein mögliches verbotsverfahren der rechtsextremen npd nachgedacht.
um die arbeit für die lehrer noch weiter zu verbessern und das thema besser zu veranschaulichen, hat sachsens kultusminister steffen flath ein bildungsabkommen zwischen dem freistaat und israel unterschrieben. sachsens lehrer und die internationale schule für holocaust-studien in der gedenkstätte yad vashem in jerusalem können künftig eng zusammenarbeiten. die vereinbarung sieht verschiedene fortbildungsmaßnahmen für die pädagogen beider länder vor. schwerpunkt der arbeit wird die altersgerechte vermittlung von wissen über das jüdische leben während und nach dem holocaust sein. workshops sowie augenzeugen- und zeitzeugenberichte sollen an die leidvolle geschichte der juden erinnern.
"ich glaube, dass wir damit einen ganz wichtigen schritt zur förderung des gegenseitigen achtens, verstehens und vertrauens zwischen den menschen in israel und in sachsen getan haben", erläuterte steffen flath die kooperationsvereinbarung.
die zahlen alarmieren - und nicht zum ersten mal wird über ein mögliches verbotsverfahren der rechtsextremen npd nachgedacht.
um die arbeit für die lehrer noch weiter zu verbessern und das thema besser zu veranschaulichen, hat sachsens kultusminister steffen flath ein bildungsabkommen zwischen dem freistaat und israel unterschrieben. sachsens lehrer und die internationale schule für holocaust-studien in der gedenkstätte yad vashem in jerusalem können künftig eng zusammenarbeiten. die vereinbarung sieht verschiedene fortbildungsmaßnahmen für die pädagogen beider länder vor. schwerpunkt der arbeit wird die altersgerechte vermittlung von wissen über das jüdische leben während und nach dem holocaust sein. workshops sowie augenzeugen- und zeitzeugenberichte sollen an die leidvolle geschichte der juden erinnern.
"ich glaube, dass wir damit einen ganz wichtigen schritt zur förderung des gegenseitigen achtens, verstehens und vertrauens zwischen den menschen in israel und in sachsen getan haben", erläuterte steffen flath die kooperationsvereinbarung.
veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 28. April 2008; 14:26:33 Uhr