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die geplante umstrukturierung der berufsgenossenschaften hat teilweise deutliche beitragserhöhungen zur folge.
um eine kosteneinsparung zu erzielen, soll laut einem referentenentwurf zum einen die zahl der berufsgenossenschaften verringert werden. zum anderen müssen durch den anhaltenden strukturwandel altlasten der industrie neu verteilt werden.
zur zeit werden die beiträge zur berufsgenossenschaft anhand der unfallrisiken festgesetzt. der bergbau und die hüttenindustrie wiesen beispielsweise ein hohes unfallrisiko auf und mussten daher hohe beiträge zahlen. infolge des in dieser industrie erfolgten hohem personalabbau, verringerte sich die lohnsumme und somit stieg der beitragssatz für berufsrenten und unfallfolgen überproportional stark an.
um die betroffenen berufsgnossenschaften zu entlasten, sollen laut referentenentwurf diese überproportional hohen beiträge nun auf alle unternehmen verteilt werden.
das ganze in zahlen ausgedrückt bedeutet folgendes:
die "altlasten" betragen 19 milliarden euro. davon sollen 30 % von den anderen branchen übernommen werden. zukünftig sollen die branchen wie bisher ihren aufwand nach gefahrentarif auf die lohnsumme umlegen. zusätzlich sollen 30 % der "altlasten" hinzukommen.
kleinstunternehmen mit 0-9 mitarbeitern werden so erneut für politische fehlentscheidungen zur kasse gebeten und so die wettbewerbsfähigkeit der kleinen unternehmen weiter gefährdet.
zur zeit werden die beiträge zur berufsgenossenschaft anhand der unfallrisiken festgesetzt. der bergbau und die hüttenindustrie wiesen beispielsweise ein hohes unfallrisiko auf und mussten daher hohe beiträge zahlen. infolge des in dieser industrie erfolgten hohem personalabbau, verringerte sich die lohnsumme und somit stieg der beitragssatz für berufsrenten und unfallfolgen überproportional stark an.
um die betroffenen berufsgnossenschaften zu entlasten, sollen laut referentenentwurf diese überproportional hohen beiträge nun auf alle unternehmen verteilt werden.
das ganze in zahlen ausgedrückt bedeutet folgendes:
die "altlasten" betragen 19 milliarden euro. davon sollen 30 % von den anderen branchen übernommen werden. zukünftig sollen die branchen wie bisher ihren aufwand nach gefahrentarif auf die lohnsumme umlegen. zusätzlich sollen 30 % der "altlasten" hinzukommen.
kleinstunternehmen mit 0-9 mitarbeitern werden so erneut für politische fehlentscheidungen zur kasse gebeten und so die wettbewerbsfähigkeit der kleinen unternehmen weiter gefährdet.
(foto: pixelio.de / fotodichter)
veröffentlicht: Antje K. -- Dienstag, 22. Januar 2008; 14:40:21 Uhr