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gehört der zahnarztbesuch bald der vergangenheit an? Diesen Text vorlesen lassen

zahnbürstemanche unter uns würde dies sicherlich freuen. aber bis dahin dauert es bestimmt noch ein weilchen.
 
wissenschaftler des dresdner max-planck-institus haben herausgefunden, wie menschliche knochen und vor allem auch zähne wachsen.

mit diesem wissen ist es gelungen, eine weltweit einzigartige zahnpasta zu entwickeln, welche die zähne schon beim putzen repariert.  dabei werden freiliegende zahnhälse und schmerzleitende feine kanäle im zahn mit winzigen kristallen verschlossen. so könnte schon bald schluss sein mit schmerz- und temperaturempflindlichen zähnen.

die im reagenzglas gezüchteten kristalle weisen das gleiche mischungsverhältnis von gelatine zu kalziumkarbonat auf wie zahnschmelz. die zahnpasta beschleunigt die bildung von neuem naturidentischen zahnmaterial. im moment laufen die ersten tests.

neben der möglichkeit des einsatzes in der zahnmedizin sehen die forscher auch einsatzbereiche in der unfall-, gesichts- und kieferchirurgie.

(foto: pixelio.de / harald lapp)


veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 11. Februar 2008; 17:51:31 Uhr


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