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ab 1997 steigen die nach der wende drastisch gesunkenen geburtenzahlen langsam wieder an. in leipzig gibt es rund 220 kinderkrippen und -tageseinrichtungen und mittlerweile ca. 250 tagespflegepersonen. der einstmaligen schließungswelle von kitas steht nun ein wachsender bedarf an flexibler und qualitativ hochwertiger betreuung gegenüber.
familien mit kindern siedeln sich in leipzig bevorzugt entlang des auenwaldes in den stadtbezirken süd, mitte und nord an. gerade in diesen teilen leipzigs gibt es kaum freie betreuungsplätze. die folge sind lange wartezeiten, mehrfachanmeldung in einrichtungen sowie immer längere wegzeiten. dabei ist es keine seltenheit, dass eine familie in gohlis wohnt, die eltern im süden arbeiten, und das kind in grünau einen platz in einer kindertageseinrichtung hat.

in diesen fällen ist von flexibilität nicht wirklich zu sprechen und die vereinbarkeit von beruf und familie muss mit zusätzlichen angeboten realisiert werden. großeltern, verwandte und bekannte und externe anbieter, wie fahrdienst oder leihoma sind notwendig. da kann das betreuungsentgelt in seiner Höhe ganz schnell den im stadtrat festgelegten elternbeitrag für die wahl eines entsprechenden angebotes übersteigen.

zusätzlich bedarf es für die auswahl eines entsprechenden angebotes umfangreicher informationen, die familienfreund gern liefert. auch bei konkreten zahlen zu den aktuellen nutzungen der einrichtung oder entwicklung der bevölkerung macht familienfreund gern angaben und hilft angebote für entstehende bedarfe zu konzipieren.

veröffentlicht: root -- Sonntag, 15. April 2007; 12:27:07 Uhr


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