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GEW_logodie gew hat ein kostenloses frühstück und mittagessen für alle kinder in kitas und schulen vorgeschlagen. um kinder- und bildungsarmut abzubauen, müssen kinder aus bildungsfernen familien dieselben chancen wie ihre klassenkameraden bekommen.
es müssen mehr mittel für institutionelle massnahmen bereitgestellt werden. dazu gehören die kostenlose kita- und schulspeisung und die lehrmittelfreiheit. ebenso müssen lernmittel weiterhin unentgeltlich zur verfügung stehen.

gew-vorsitzender thöne fordert weiter, dass für mädchen und jungen aus armen familien der kinderzuschlag erhöht wird und die regelsätze angehoben werden. er sprach sich dafür aus, mehr gelder für die frühkindliche bildung bereitzustellen, um mehr und vor allem kostenlose ganztagsplätze in krippen und kitas anbieten zu können. eltern müssten endlich einen rechtsanspruch sowohl auf krippen- als auch auf kita-plätze haben und die schulen müssten konsequent auf ganztagsbetrieb umgestellt werden.

"die flächendeckende einführung verbindlicher ganztagsschulen bietet den lehrkräften die chance, sich gerade um benachteiligte kinder und jugendliche intensiver zu kümmern - ein sinnvolles pädagogisches konzept der einrichtung vorausgesetzt. gleichzeitig müssen wir aber auch davon abstand nehmen, die kinder auszusieben. die bundesrepublik braucht ein inklusives schul- und bildungssystem, damit kinder mit behinderungen, aus sozial schwächeren haushalten oder familien mit migrationshintergrund nicht länger die verlierer in unserer gesellschaft bleiben", ergänzte die stellvertretende gew-vorsitzende marianne demmer.

veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 03. März 2008; 13:49:53 Uhr


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