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die gewerkschaft erziehung und wissenschaft stellt sich gegen die von der bundesregierung geplante abschaffung der gemeinnützigkeit der kinder- und jugendhilfe. dieser gesetzentwurf ermöglicht gwerblichen unternehmen einen leichten zugang zum bildungswesen. gew-vorstandsmitglied norbert hocke befürchtet, dass der profit den bildungsauftrag verdrängt.
"kaum bekommt deutschland im internationalen vergleich mal ein lob, wird die qualität der kindereinrichtungen leichtfertig aufs spiel gesetzt“, betonte hocke. "ministerin von der leyen traut den landesministerien und kommunalen jugendämtern nicht zu, das kita-ausbauprogramm bis zum jahr 2013 zu schultern. sie pflegt das alte, aber falsche vorurteil, dass nur wirtschaftsunternehmen in kurzer zeit einen neuen markt erobern können. bislang galt in deutschland der gesellschaftliche konsens, dass bildung, erziehung und betreuung von kindern nicht in die hand gewerblicher betriebe gehören."
die gew sieht in der streichung der notwendigkeit der gemeinnützigkeit eine radikale trendwende und die öffnung eines profitmarktes zu ungunsten der kinder. erfahrungen aus der altenpflege zeigen, dass auf diesem markt qualitätssicherung nur durch schaffung neuer gesetzlicher regelungen und behörden möglich ist.
lesen sie hierzu auch bitte diesen artikel: familienministerin will kinderbetreuung stärker privatisieren
die gew sieht in der streichung der notwendigkeit der gemeinnützigkeit eine radikale trendwende und die öffnung eines profitmarktes zu ungunsten der kinder. erfahrungen aus der altenpflege zeigen, dass auf diesem markt qualitätssicherung nur durch schaffung neuer gesetzlicher regelungen und behörden möglich ist.
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veröffentlicht: root -- Donnerstag, 27. März 2008; 14:10:55 Uhr