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schule

bei der sicherung der eigenen fachkräftebasis kann ein unternehmen punkten, indem es seinen mitarbeitern die vereinbarkeit von beruf und familie ermöglicht. dies ist aber nur dann möglich, wenn die region passgenaue betreuungsangebote für berufstätige mit eigenem nachwuchs bietet.

 

um herauszufinden, inwieweit angebot und infrastruktur der betreuung mit den bedürfnissen und notwendigkeiten der regionalen betriebe und ihrer mitarbeiter kompatibel sind, beteiligte sich die industrie- und handelskammer (ihk) zu leipzig 2011 am ersten bundesweiten grundschulcheck der ihk-organisation. sie befragte alle 186 grundschulen im kammerbezirk zu betreuungszeiten und -angeboten, flexibilität der betreuungsmöglichkeiten, angebot an gesicherter ferienbetreuung sowie bestehenden kooperationen mit unternehmen. an der umfrage beteiligten sich 101 einrichtungen – 44 aus dem landkreis leipzig, 31 aus dem landkreis nordsachsen, 26 aus der stadt leipzig.

 

 

„eine gut ausgebaute betreuungsinfrastruktur leistet einen entscheidenden beitrag zur fachkräftesicherung in den unternehmen und ist ein regionaler standortvorteil“, erklärt dr. thomas hofmann, hauptgeschäftsführer der ihk zu leipzig. „deshalb sind die ergebnisse des grundschulchecks aus sicht der vereinbarkeit von beruf und familie für den kammerbezirk überaus erfreulich. insbesondere der bundesdeutsche vergleich bestätigt den guten betreuungsstandard in der region. sowohl hinsichtlich der aktuellen betreuungszeiten als auch der diversen betreuungsangebote liegen die ergebnisse für den kammerbezirk teilweise deutlich über dem gesamtdeutschen niveau.“

 

aber die befragung deckte auch nachbesserungsbedarf auf. denn obwohl die region leipzig beim quantitativen angebot von betreuungsplätzen im grundschulbereich insgesamt gut aufgestellt ist, wird die nachfrage nach betreuungsangeboten nicht vollständig gedeckt. hinsichtlich der qualität der nachmittagsbetreuung schneiden die grundschulen im kammerbezirk leipzig im vergleich zwar besser ab, dennoch bestehen defizite, z. b. bei der randzeitenbetreuung, bei praktischen inhalten und bei der flexibilität der angebote.

„intelligente betreuungslösungen minimieren die doppelbelastung der mitarbeiter in den unternehmen. deshalb sollte der fokus auf der schaffung eines nachhaltigen, bedarfsgerechten angebotes liegen“, fordert hofmann. „unter den richtigen rahmenbedingungen für die betreuung ihrer kinder sind fachkräfte besser in der lage, ihre leistungsfähigkeit in die unternehmen der region einzubringen. in anbetracht der veränderten arbeitszeiten der berufstätigen ist eine zeitliche ausweitung, eine stärkere flexibilisierung sowie die umsetzung individuell vereinbarer betreuungszeiten der nachmittagsbetreuung erforderlich.“

 

hier finden sie die ausführlichen ergebnisse des ihk-grundschulchecks 2011.

 

 

autor: jörg hübner

leiter kommunikation | öffentlichkeitsarbeit

ihk leipzig

0341 1267-1173



veröffentlicht: Familienservice Familienfreund KG -- Donnerstag, 27. Oktober 2011; 16:46:27 Uhr


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