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jeder fünfte machte sich schon strafbar Diesen Text vorlesen lassen

arbeiterin

eben mal eine kleine gefälligkeit? 10 euro für die kinderbetreuung beim nachbarn oder einen gutschein für die gartenarbeit?

 

nicht, wenn es mit rechten dingen zu geht und man nicht gegen geltendes gesetz verstoßen will. denn jede sachliche oder finanzielle entlohnung für eine tätigkeit muss steuer- und arbeitsrechtlich gemeldet werden. arbeiten ohne krankenversicherung, rentenversicherung, arbeitslosenversicherung, unfallversicherung oder steuern zu zahlen ist gefährlich und auch unverantwortlich. man bringt sich selbst und seine gesundheit in gefahr.

 

im rahmen einer studie des meinungsforschungsinstituts tns emnid im auftrag der minijob -zentrale wurde untersucht, wie haushalte als arbeitgeber, ihre arbeit in haus, wohnung oder garten managen. dabei steht schockierende uninformiertheit und unwissenheit als ausrede an erster stelle.

 

jede 4. aushilfe drückt sich aber auch um eine anmeldung durch den arbeitgeberhaushalt. nur die folgen tragen sie. denn, wenn es zu einer anzeige kommt, werden empfindliche geldstrafen und sogar freiheitsstrafen fällig. und, wenn der ihnen oder dem gesitteten (ihren) kind was passiert, wird ohne entsprechende unfall- und krankenversicherung keiner mehr froh.

 

als arbeitnehmer stehen sie in der verantwortung. eine regulär gemeldetes arbeitsverhältnis bringt neben strafrechtlicher sicherheit auch die lohnfortzahlung im krankheitsfall, die unfallversicherung oder den urlaubsanspruch mit sich.

 

hier bei uns können sie unter dem menüpunkt familientipps alles wichtige und richtige über haushaltnahe dienstleistungen nachlesen.

 



veröffentlicht: root -- Sonntag, 25. Januar 2009; 21:59:25 Uhr


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